Namen & Neues

Primo Levi: Streit um Grundstück

Veröffentlicht am 04.04.2019 von Christian Hönicke

Das Primo-Levi-Gymnasium in Weißensee platzt aus allen Nähten. Deshalb soll es nicht nur saniert, sondern auch erweitert werden. Seit 2017 will der Bezirk mit Unterstützung der Senatsbildungsverwaltung das benachbarte Grundstück in der Woelckpromenade 8 aufkaufen, das einem Privateigentümer gehört. Der Eigentümer habe grundsätzlich seine Bereitschaft zum Verkauf erklärt, so Schulstadtrat Torsten Kühne (CDU). „Auf Antrag des Bezirks hat der Senat Ende 2018 finanzielle Mittel in ausreichender Höhe für den Ankauf des Grundstücks reserviert.“ Auch der Neubau ist schon bei der Anmeldung zur Investitionsplanung berücksichtigt.

Ein Kaufangebot des Bezirks für das Grundstück ging im Dezember beim Eigentümer ein. Laut bezirklichem Gutachten sind die etwa  5.000 Quadratmeter mehr als 10 Millionen Euro wert. Doch offenbar will der Eigentümer noch deutlich mehr Geld sehen. Eine abschließende Antwort stehe noch aus, so Kühne. Kompliziert ist die Angelegenheit auch deswegen, weil der Eigentümer parallel einen Antrag für den Bau von Wohnungen eingereicht hat. Den hat das Bezirksamt zunächst einmal abgelehnt. Dagegen legte der Eigentümer Widerspruch ein, das Verfahren läuft aktuell.

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