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M1: Fünf-Minuten-Takt wird geprüft

Veröffentlicht am 11.04.2019 von Christian Hönicke

Pankow wehrt sich gegen die Takt-Ausdünnung der M1. Wie berichtet soll die Tramlinie mittelfristig umgestellt werden. Nördlich des Bahnhofs Pankow sollen die beiden Äste nach Rosenthal und Niederschönhausen so bedient werden, dass sich auf der gemeinsamen Strecke ein Fünf-Minuten-Takt ergibt. Südlich des Bahnhofs Pankow soll allerdings auf einen Zehn-Minuten-Takt zurückgefahren werden, weil nur jede zweite Tram durchfahren soll. Die BVV und das Bezirksamt wollen das nicht hinnehmen. Berlins neuer Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese beschwichtigt nun: „Ziel meines Hauses ist, möglichst die jetzige Fahrtenanzahl zwischen S- und U-Bahnhof Pankow und Hackescher Markt aufrechtzuerhalten.“ Aktuell besteht dort ein 7,5-Minuten-Takt. Eventuell sei sogar eine weitere Verdichtung möglich.

Im Entwurf des Nahverkehrsplanes 2019-2023 sei bereits ein Prüfauftrag enthalten, „den Fünf-Minuten-Takt auch über den Bahnhof Pankow hinaus bis zum Hackeschen Markt durchzuführen“, so Streese. Laut BVG fehlen dafür bisher aber die infrastrukturellen Voraussetzungen. Aber der Einbau eines Gleiswechsels für Betriebsstörungen etwa soll diese nach Plan der BVG schaffen.

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