Namen & Neues

Parkranger nehmen ihre Arbeit auf

Veröffentlicht am 09.05.2019 von Gerd Nowakowski

Jetzt wird es ungemütlich für alle Naturfrevler und Müll-Vandalen – darf man zumindest hoffen. Seit Anfang Mai haben haben die weitläufigen Schutzgebiete in Pankow zusätzliche Hüter bekommen – die fünf „StadtNaturRanger“. Wie das Bezirksamt mitteilt, konnten hierfür „Personen mit entsprechend fachlichem Hintergrund“ geworben werden – sowohl mit langjähriger Berufserfahrung als auch tatkräftige Hochschulabsolventen und Studenten. Die Ranger werden vorrangig in allen Schutzgebieten tätig sein. Ihre Einsatzgebiete sind insbesondere die Landschaftsschutzgebiete des Bezirkes sowie weitere ökologisch bedeutsame Flächen mit starkem Publikumsverkehr.

Sie sollen die bezirklichen Umweltbehörde unterstützen. Durch die Vorort-Begehung, Aufklärung und Monitoring bestimmter Tier­- und Pflanzenarten sollen die Ranger als „Mittler” zwischen Mensch und Natur agieren, Akzeptanz für die unterschiedlichen Schutzgebiete in der Pankower Bevölkerung aufbauen und die Besucher für den respektvollen Umgang mit dem immer knapper werdenden Gut „Natur” sensibilisieren. Finanziert wird das Projekt bis zum Ende des Jahres von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Eine Fortsetzung des Projektes wird angestrebt.

Der Einsatz der Ranger ist hochwillkommen. In den vergangenen Wochen hat es etwa im Bürgerpark Pankow mehrfach schwere Vandalismus-Fälle gegeben. Dabei waren unter anderem Bänke zerstört worden, auch ein gerade in Sanierung befindliches Gebäude wurde schwer beschädigt. Unter anderem wurden steinerne Figuren vom Dach geworfen. Die Täter sind immer noch unbekannt. – Gerd Nowakowski
+++
Dieser Text stammt aus dem neuen Pankow-Newsletter vom Tagesspiegel. Den Newsletter, den wir Ihnen einmal pro Woche kompakt mailen, können Sie ganz unkompliziert und kostenlos bestellen unter leute.tagesspiegel.de

Anzeige