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Bahnhof Greifswalder Straße: Umbau kostet zwei Millionen Euro

Veröffentlicht am 27.08.2020 von Christian Hönicke

Der Umbau der Tramhaltestelle am S-Bahnhof Greifswalder Straße soll zwei Millionen Euro kosten. Ziel ist laut BVG eine „deutliche Verbesserung der Umsteigerelation S-Bahn/Tram“ und ein direkter Anschluss des Wohnquartiers Ernst-Thälmann-Park. Dazu soll die Haltestelle ein Stück nach Süden verlegt werden. Der SPD-Abgeordnete Tino Schopf wollte hier mit einer Schriftlichen Anfrage an die Senatsverkehrsverwaltung ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Geantwortet hat die BVG. „Die Planung befindet sich noch in der Entwurfsphase“, teilt sie mit. „Mit einer baulichen Fertigstellung ist aus jetziger Sicht frühestens Ende 2024 zu rechnen.“

Knackpunkt wird die künftige Verkehrsführung, insbesondere die Thematik „Lichtsignalanlagen – Fußgängerüberweg“. Der unwirtliche Fußgängertunnel zwischen S-Bahn und Tramstation soll ja geschlossen werden. „Die Bauarbeiten Tram-Haltestelle können erst umgesetzt werden, sobald die Tunnelschließung erfolgt ist“, so die BVG.

Weiterhin ungeklärt ist dabei die Frage, wie genau die Fahrgäste an diesem hochfrequentierten Bahnhof in Zukunft zwischen Tram und S-Bahn umsteigen können. „Die zukünftige Fußgängerquerung in Höhe des S-Bahn-Ausganges befindet sich noch in Planung“, so die BVG. Die Abstimmungen mit der Bahn und der Senatsverkehrsverwaltung „sind hierzu noch nicht final abgeschlossen“.

Gute Nachrichten gibt es für Radfahrer: Die BVG sieht nach einer Potenzialanalyse immerhin Platz für 240 neue Fahrradstellplätze im Bahnhofsumfeld. Darüber werde nun mit Bezirk und Senat verhandelt. – Text: Christian Hönicke

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