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Fünf Schulen und Kitas betroffen: Corona-Zahlen in Pankow steigen

Veröffentlicht am 24.09.2020 von Christian Hönicke

Die Corona-Zahlen steigen, auch bei uns im Bezirk. „Die steigenden Fallzahlen gehen natürlich auch an Pankow, und den Schulen und Kitas im Bezirk, nicht spurlos vorbei“, teilt Gesundheits- und Schulstadtrat Torsten Kühne (CDU) mit. [Der Text stammt aus dem aktuellen Pankow-Newsletter. Den können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de]

Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt Pankow dabei deutschlandweit im Mittelfeld. Dabei zählt der Inzidenzwert, also die Fälle der letzten sieben Tage auf 100.000 Einwohner. Ausweislich der am Mittwoch veröffentlichen Daten liegt der Wert in Pankow bei 15, also unter dem Berliner Durchschnitt (22,8) und nur knapp über dem Bundesdurchschnitt (13,5). Nach Treptow-Köpenick (7), Reinickendorf (13,6) und Lichtenberg (14,1) hat Pankow die viertwenigsten Fälle. Bis jetzt gab es im Bezirk 1.185 nachgewiesene Covid-19- und 37 Todesfälle.

Auch in den öffentlichen Einrichtungen zogen die Fallzahlen an. Hier die Liste des Stadtrats:

  • Max-Bill-Schule (OSZ): Ein/e Schüler*in positiv getestet. Kontaktpersonen sind ermittelt und abgesondert.
  • Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasium: Ein/e Schüler*in positiv getestet. Kontaktpersonen (20 Personen) sind ermittelt und abgesondert.
  • Hufeland-Schule (ISS): Ein/e Schüler*in positiv getestet. Kontaktpersonen werden aktuell ermittelt und abgesondert.
  • Heinrich-Schliemann-Gymnasium: Ein/e Schüler*in positiv getestet. Kontaktpersonen werden ermittelt und abgesondert.
  • Kita Timpetu: Ein/e Mitarbeiter*in positiv getestet. Kontaktpersonen (8 Personen) sind ermittelt und abgesondert.

In den weiteren Einrichtungen im Bezirk (Geflüchtete, Wohnungslose, etc.) „ist die Lage nach wie vor unauffällig“, so Kühne. „Es gibt regelmäßig Verdachtsfälle, die sich aber grundsätzlich als negativ herausstellen.“ Es bleibe bei Schulen und Kitas bei der Feststellung, „dass die Übertragung grundsätzlich nicht in den Einrichtungen erfolgt, sondern insbesondere im familiären/privaten Umfeld“. – Text: Christian Hönicke

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