Namen & Neues

Mieterbündnis fordert Vorkaufsrecht gegen Großinvestor

Veröffentlicht am 05.11.2020 von Christian Hönicke

Die Mieterschaft aus gleich zehn Pankower Wohnhäusern hat Berlins Abgeordnete in einem Offenen Brief aufgefordert, ihre Objekte per Vorkaufsrecht vor dem Kauf durch den Investor Heimstaden zu bewahren. „Wir sind Mieter*innen aus verschiedenen Hausgemeinschaften in Pankow, die alle von der Immobilienkauftour von Heimstaden quer durch Berlin betroffen sind!“, schreiben sie. „Wir fordern Ihre direkte Unterstützung und zielgerichteten Einsatz für die Bewohner*innen dieser Stadt gegenüber einem riesigen Investor!“

[Der Text stammt aus dem aktuellen Pankow-Newsletter. Den können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de]

Die Mieterinnen und Mieter fordern die Abgeordneten auf, Finanzmittel zur Nutzung des Vorkaufsrechts für diese Häuser bereitzustellen. Diese sollten im Nachtragshaushalt eingeplant werden, über den das Abgeordnetenhaus demnächst berät. „Wir fordern Sie auf, in diesem Nachtragshaushalt Fakten schaffen, damit ein Vorverkauf auch realistisch durchgeführt werden kann!“ – Text: Christian Hönicke 

+++ Diesen Text haben wir dem neuen Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Pankow entnommen. Den gibt es in voller Länge und kostenlos hier: leute.tagesspiegel.de

Mehr Themen aus dem Pankow-Newsletter:

  • „Quarantäne wird nicht mehr widerspruchslos akzeptiert“: Stadtrat gibt Einblicke in die Nöte des Gesundheitsamts
  • Bittbrief aus dem Kanzleramt: Behördenmitarbeiter sollen Gesundheitsämter aufstocken
  • Senat hält an Tempo 10 fest: Weiter keine Sanierung für Berlins lauteste Rumpelstrecke
  • Brotlos in Pankow: Beliebte Bäckerei schließt vorübergehend
  • Orientierungslos in Pankow: Warum manche Straßennamen verschwinden
  • Bebauungsplan gegen Nachverdichtung: So soll der Kiez am Schlosspark Schönhausen grün bleiben
  • Mieterbündnis fordert Vorkaufsrecht gegen Großinvestor
  • Sanierung der Triftstraße startet frühestens 2024
  • S-Bahn in Prenzlauer Berg mit Waffe beschossen
  • Prater: Bezirksamt hält trotz Baustopp an Sanierungsplan fest
  • Lockdown legt den Vereinssport lahm: Nur Kinder dürfen weiter Gruppensport treiben
  • Lärm und Fernweh: Ein letzter Tegel-Abschiedsgruß aus Pankow

Die betroffenen Häuser liegen in Baumbachstraße,  Cantianstraße, Czarnikauer Straße, Danziger Straße, Gethsemanestraße, Schulzestraße, Trelleborger Straße,  Wisbyer Straße und Wollankstraße. Der Brief wurde auch an den neuen Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) und Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) verschickt.