Namen & Neues

Grüne und Linke wollen Elisabeth-Aue von Bebauung freihalten

Veröffentlicht am 12.01.2023 von Christian Hönicke

Seine Neubauziele verfehlt Berlin schon jetzt, nun wollen Grüne und Linke zwei zentrale Wohnungsbauvorhaben des Landes mit bis zu 8000 Wohnungen verhindern. Die Planungen für die diskutierten Großsiedlungen auf der Elisabeth-Aue im Norden Pankows und in Späthsfelde im Bezirk Treptow-Köpenick sollen mit einer Änderung des Flächennutzungsplans gestoppt werden. Auch das Tempelhofer Feld solle dadurch ein für alle Mal als potenzielle Baufläche gestrichen werden.

Das geht aus einem Antragsentwurf zur Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) hervor, den die beiden Fraktionen beschlossen haben und der dem Tagesspiegel vorliegt. Demnach seien die „im derzeitigen FNP vorgesehenen baulichen Entwicklungen auf Freiflächen zurückzunehmen, insbesondere eine Bebauung des Tempelhofer Feldes, der Elisabeth-Aue, in Späthsfelde“. Damit wolle man die Berliner Stadtentwicklungspolitik an die „neuen Herausforderungen des Klimawandels“ anpassen.

Würde der FNP entsprechend den Plänen von Grünen und Linken geändert, bedeutete dies das Aus für die angedachten Großbauvorhaben auf der Elisabeth-Aue und in Späthsfelde – und damit für tausende Wohnungen. Laut der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung könnten auf der Elisabeth-Aue 5000 neue Wohneinheiten entstehen. In Späthsfelde könnten dem Haus von Bausenator Andreas Geisel (SPD) zufolge 2000 bis 3000 Haushalte leben.

Die Gründe und Chancen für den Vorstoß finden Sie im kompletten Artikel meines Kollegen Christian Latz hier auf tagesspiegel.de.