Namen & Neues

Fünf Häuser bis 2025: Neuer Plan für Geflüchtetenunterkunft Fröbelstraße

Veröffentlicht am 16.03.2023 von Christian Hönicke

Es tut sich was in der Fröbelstraße 15. Auf dem Grundstück des ehemaligen Krankenhauses Prenzlauer Berg soll bekanntermaßen eine modulare Unterkunft für Geflüchtete (MUF) entstehen. Dazu sind nun die Vorbereitungen gestartet. „Derzeit erfolgt der Rückbau von vier leerstehenden Wirtschaftsgebäuden des ehemaligen Vivantes-Krankenhauses“, sagt Martin Pallgen, der Sprecher der Senatsbauverwaltung. Zudem wurden zwölf Bäume gefällt.

Geplant sind dort insgesamt fünf neue Gebäude: Einmal drei reine MUF-Wohnhäuser mit Platz für 336 Geflüchtete. „Entlang der Ella-Kay-Straße ist ein sechs-geschossiges Gebäude geplant“, erklärt Pallgen. „Die beiden anderen Gebäude sollen vier Geschosse hoch werden.“

Zudem sind laut Gewobag auch noch ein reguläres Wohn- und ein Verwaltungsgebäude auf dem Gelände geplant. Dabei unterscheidet sich das Wohngebäude nur in der Zimmeraufteilung von den MUF-Häusern. „Das Wohngebäude ist mit 3- bis 4-Zimmerwohnungen geplant, die drei Baukörper der modularen Unterkunft decken die Bandbreite von 1- bis 5-Zimmerwohnungen ab“, erklärt eine Sprecherin der Gesobau. Im Bürogebäude wiederum sollen pro Etage bis zu zwei Mieteinheiten realisiert werden.

Wann genau der tatsächliche Baustart erfolgen soll, teilte die Gewobag auf Nachfrage nicht mit. Aber die Firmensprecherin nennt einen End-Termin: „Die Fertigstellung ist bis Mitte 2025 vorgesehen.“

Die Gebäude der modularen Unterkunft werden zunächst an das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten vermietet. Nach einigen Jahren sollen daraus normale Wohnhäuser werden: „Nach der Nutzung als Unterkunft für Geflüchtete erfolgt eine Integration in unsere reguläre Bestandsbewirtschaftung“, so die Gewobag-Sprecherin.