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Schönhauser Allee: Umbau verzögert sich erneut um mehrere Monate

Veröffentlicht am 11.05.2023 von Christian Hönicke

Die Neugestaltung der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg verzögert sich erneut um mehrere Monate. Das erklärte die Senatsverkehrsverwaltung auf Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto.

Geplant ist seit langem, auf dem 720 Meter langen Abschnitt zwischen Eberswalder, Danziger und Gleim-/Stargarder Straße einen neuen Radstreifen zu errichten. Dafür sollen etwa 100 Parkplätze für Autos entfallen – der bisherige Radweg wird dann dem Gehweg zugeschlagen.

Im vergangenen Jahr hatte die für das Vorhaben zuständige landeseigene InfraVelo GmbH mitgeteilt, die Umgestaltung solle Anfang 2023 abgeschlossen sein. Im Januar hieß es dann: „Die Inbetriebnahme ist bis Mitte 2023 vorgesehen.“

Nun wurde der Bau abermals verschoben. Statt wie zuletzt angekündigt im Frühling werde der abschnittsweise Umbau der Schönhauser Allee doch erst „Mitte 2023 beginnen“ und im Herbst vollendet sein, erklärte die Senatsverkehrsverwaltung. „Nach derzeitigem Kenntnisstand ist von einer Fertigstellung und Inbetriebnahme der Radfahrstreifen Ende des dritten Quartals 2023 auszugehen.“

Über die Gründe für die Verzögerung machte die Verkehrsverwaltung keine konkreten Angaben. Allerdings gab sie zu, dass noch immer keine Baufirma damit beauftragt wurde. Zwar sei die Ausschreibung des Projekts bereits erfolgt, allerdings stehe die Erteilung des Auftrags noch bevor.