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Online-Veranstaltung „NS-Zwangsarbeit vor unserer Haustür“

Veröffentlicht am 09.03.2022 von Lisa Erzsa Weil

17.03.2022 – 18:00 Uhr

Reinickendorf war Sitz großer Industriebetriebe wie Rheinmetall-Borsig, Alkett und Argus Motoren, in denen im Zweiten Weltkrieg auch Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter beschäftigt waren. Darum – um die NS-Zwangsarbeit und die Nutzung von Unterkunftslagern nach 1945 in Reinickendorf – wird es in einer online stattfindenden Veranstaltung am 17. März um 18 Uhr gehen.

Die Historikerin Dr. Gertraud Schrage wird in ihrem Vortrag einen Überblick über die Dimensionen der Zwangsarbeit im Berliner Nordwesten geben. Der Lokalhistoriker und Autor Klaus Schlickeiser ist Experte für die Geschichte Reinickendorfs und seiner Ortsteile. Sein Vortrag widmet sich der Nachnutzung von Unterkunftslagern nach Kriegsende. Darüber hinaus wird Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit, die Anwesenden begrüßen, Dr. Cornelia Gerner, Leiterin des Museums Reinickendorf, übernimmt Grußwort und Moderation.

Der Vortrag über Reinickendorf ist der dritte Teil der Veranstaltungsreihe „NS-Zwangsarbeit vor unserer Haustür“, die über alle zwölf Bezirke stattfindet. Hier finden Sie weitere Details und die Zugangslinks, um der Veranstaltung virtuell beizuwohnen.

Foto: Landesarchiv Baden-Württemberg, Abteilung Staatsarchiv Freiburg. Sowjetische Zwangsarbeiter vor den Argus-Werken Reinickendorf.