Kiezkamera

Veröffentlicht am 27.02.2019 von Gerd Appenzeller

Großartiger Erfolg bei „Jugend forscht“. Einen grandiosen Sieg errang das Romain-Rolland-Gymnasium beim diesjährigen „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb in Berlin-Mitte. Die engagierten Jungforscher und -forscherinnen erzielten in Physik (Henrik und Mark) in beiden Bereichen den ersten Platz. Hier wurde z.B. untersucht, inwieweit Induktionsherde gefährlich für Menschen mit Herzschrittmachern sein können. In Chemie untersuchten Laura und Hanna im Bereich von „Schüler experimentieren“, inwieweit das Braunwerden von Äpfeln beeinflusst werden kann. Sie konnten so Tipps für einen leckeren Pausensnack geben. Bei „Jugend forscht“ entwickelten die Sieger Anna Noemi und Florian ein Modul zur solaren Wasserstoffgewinnung, welches sich in Fassaden integrieren lässt.

Auch im Bereich Arbeitswelt gab es jeweils einen 1. Platz durch Maya, Alina und Milan bei „Schüler experimentieren“ mit selbst hergestelltem Biokunststoff, und bei „Jugend forscht“ für Lara und Dana mit einem selbst designten Kunststoffsynthesekasten. In Biologie und Geografie eroberten sich Lana und Claire mit Anabel jeweils erste Plätze bei „Schüler experimentieren“. Hier wurde z.B. chemisch und biologisch untersucht, ob der Nordgraben den Tegeler See verschmutzt.

Insgesamt achtmal standen Sieger aus dem Gymnasium ganz oben auf dem Siegertreppchen. Dazu kamen noch fünf sehr gute zweite Plätze und diverse dritte Plätze sowie Sonderpreise wie im Bereich von Erneuerbaren Energien oder Umwelttechnik. So gab es im Lichthof der TU Berlin überall strahlende Gesichter. Außerdem wurden vom Reinickendorfer Gymnasium mit MINT-Schwerpunkt auch zwei Lehrerinnen (Juliane Scholz und Gigliola Rex) mit einem Sonderpreis als engagierte Talentförderer ausgezeichnet. Die 8 Schülergruppen mit den 1. Plätzen starten dann am 26. Und 27. März im Landeswettbewerb bei Siemens und stellen sich dort erneut der Konkurrenz.

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