Kiezkamera

Veröffentlicht am 23.10.2019 von Gerd Appenzeller

Der Maulbeerbaum von Berlin-Heiligensee: Ist er in Gefahr? Der aus der Zeit des Alten Fritz stammende Maulbeerbaum in der Dorfaue Alt-Heiligensee ist stark mit Efeu bewachsen. Dieser Efeubewuchs bereitet Anwohnern und Naturfreunden seit geraumer Zeit Sorge. Verfault das Holz des Baumes unter den Efeublättern, machen sich Schädlinge breit, ist das Naturdenkmal gefährdet? Heiligenseer Bürgerinnen und Bürger wandten sich an den Bezirksverordneten Felix Schönebeck, auch Mitglied im Reinickendorfer Bau- und Grünausschuss. Der setzte sich mit dem Leiter des Gartenbauamt in Verbindung und kann nun Entwarnung geben. „Der Maulbeerbaum steht unter laufender Beobachtung durch das Gartenbauamt Reinickendorf. Efeu und Maulbeerbaum leben in Symbiose und profitieren voneinander. Der Efeu schützt den Baum vor Sonneneinstrahlung und mindert seine Verdunstung in den trockenen Sommermonaten. Er bietet zudem zahlreichen Tierarten einen Lebensraum und trägt zur Luftreinigung bei. Problematisch wird es erst, wenn der Efeu den Maulbeerbaum in seiner Entwicklung hindert. Das Gartenbauamt hat aber ein wachsames Auge darauf. Wenn es notwendig wird, erfolgt ein entsprechender Rückschnitt des Efeus“, so Schönebeck. – Text: Gerd Appenzeller
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Zum Newsletter-Autor: Gerd Appenzeller, geborener Berliner, ist seit 24 Jahren Mitglied der Tagesspiegel-Redaktion, war Chefredakteur und Herausgeber. Als er 1994 mit seiner Familie in die alte Heimat zurückkam, zog er nach Hermsdorf, denn dort hat er auch seine Kindheit verbracht und dort leben auch sein Bruder und dessen Frau. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie ihm bitte eine E-Mail an gerd.appenzeller@tagesspiegel.de