Namen & Neues

Alte Fasanerie in Lübars: Viele Tiere werden verkauft

Veröffentlicht am 25.03.2020 von Gerd Appenzeller

„Alte Fasanerie“ in Berlin-Lübars: Viele Tiere werden verkauft. Es hätte so schön sein können, aber die gespendeten Gelder, auch von vielen Leserinnen und Lesern des Reinickendorf-Newsletters, haben nicht ausgereicht: Die „Alte Fasanerie“ in Lübars, beliebter Treffpunkt im Berliner Norden vieler Familien mit kleinen Kindern und therapeutisches Zentrum der Arbeit mit Tieren, wird nicht in vollem Umfang bestehen bleiben. Wie Helmut Wegner, der Geschäftsführer des Elisabethstifts, das die „Alte Fasanerie“ betreibt, mir am Mittwochmittag mitteilte, ist nur ein Viertel der Summe eingegangen, die für eine Fortsetzung des Betriebes nötig gewesen wäre.

Wegner schreibt, es seien zwar eine Menge Spenden eingegangen, um die Tiere weiter zu erhalten, und dafür seien alle in der Fasanerie sehr dankbar. Aber mit Blick auf die aktuelle Situation müsste nach Beendigung der EU-Fördermittel im Sommer 2020 der momentane Tierbestand drastisch verändert werden. Die Alte Fasanerie werde aber (nach der überstandenen Corona-Pandemie) als Erholungs- und Begegnungsort erhalten bleiben, und selbstverständlich würden dann auch alle pädagogischen Angebote wie die Hofschule, das Ferienprogramm, die verschiedenen Kurse, Gottesdienste und Feste fortgesetzt werden. Helfen könne man der Fasanerie am besten, indem man sie besucht – nach Ende der Corona-Sperre. Kontakt: www.alte-fasanerie-luebars.de – – Text: Gerd Appenzeller
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