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Die FDP kritisiert Fehlen von Radwegen

Veröffentlicht am 25.03.2020 von Gerd Appenzeller


Die FDP kritisiert Fehlen von Radwegen in Berlin-Reinickendorf.
Wann die nächste Plenarsitzung der BVV stattfindet, ist völlig unklar – aber die verschiedenen Ausschüsse und Fraktionen sind weiter aktiv. Von der FDP erreicht mich eine Meldung, die in diesen Zeiten, in denen die Menschen mehr Zeit haben, auch wichtig ist. Viele Erledigungen könnte man jetzt mit dem Fahrrad erledigen, weil der Zeitdruck weg ist. Aber: In Sachen Radwege ist Reinickendorf trauriges Schlusslicht in Berlin. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, David Jahn, fordert das Bezirksamt auf, mehr für die Fahrradinfrastruktur im Bezirk zu tun. „Reinickendorf hat in den vergangenen drei Jahren durchweg die geringsten Investitionen in die Radinfrastruktur aller Berliner Bezirke. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 3.700€. Ausreden wie Personalmangel und Vorgaben der Senatsverwaltung lassen wir an dieser Stelle nicht gelten. Offensichtlich schaffen es alle anderen Bezirke besser als Reinickendorf“, so der Bezirksverordnete Jahn.

„Reinickendorf darf nicht länger Schlusslicht beim Radverkehr in ganz Berlin sein“, sagt Jahn. „Mittel für die Radinfrastruktur dürfen nicht länger in die Asphaltierung von Straßen fließen, sondern sie müssen explizit den Radfahrenden zu Gute kommen. Darum drängen wir auf eine zügige Umsetzung des Radverkehrsnetzes. Außerdem braucht es breite Radwege durch den gesamten Bezirk. Radschnellwege und eine Bike&Ride-Infrastruktur vereinfachen außerdem das Pendeln mit dem Fahrrad.“

Die aktuelle Baumaßnahme zwischen Alt-Reinickendorf und Flottenstraße in Reinickendorf-Ost, könne nicht alles sein, was im Bezirk in Bezug auf Radverkehrsinfrastruktur in Reinickendorf passiert, ergänzte die Fraktionsvorsitzende Mieke Senftleben. – Text: Gerd Appenzeller
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