Namen & Neues
Betriebshöfe der BSR im Corona-Stress
Veröffentlicht am 01.04.2020 von Gerd Appenzeller

Berliner Stadtreinigung: Betriebshöfe der BSR im Corona-Stress. Was tun die Menschen, wenn sie nicht zur Arbeit gehen können? Sie räumen zu Hause auf, laden alles, was schon längst mal aussortiert werden sollte, ins Auto, und fahren zum nächsten Betriebshof nach Heiligensee oder in der Lengeder Straße. Und was sehen sie dort? Lauter Leute, die genau die gleiche Idee hatten. Ergebnis: Eine lange Schlange, wie sonst nur am Samstagmittag. Sollte da die BSR nicht länger öffnen? Vielleicht, tatsächlich hat sie die Öffnungszeiten verkürzt. Warum? Ich fragte die Sprecherin der BSR, Sabine Thümler, und die verwies mich zunächst einmal mit strenger Stimme auf die Homepage der BSR. Die sei stets aktuell, und da fände man jede Menge Informationen.
Ich will Ihnen die Mühe ersparen, denn die Erklärung von Frau Thümler ist kurz, knapp und einleuchtend: Um die Infektionsgefahren zu reduzieren, werden nicht mehr so viele Kunden gleichzeitig auf das Gelände der Betriebshöfe gelassen, damit sie sich nicht gegenseitig anstecken. Und außerdem dachte die BSR an die Entlastung des eigenen Personals und mögliche Ausfälle durch Krankheit und verkürzte deshalb die Öffnungszeiten. Außerdem sei ein umfangreicher Publikumsverkehr auf dem BSR-Gelände ohnedies ja wohl nicht im Sinne der Gesundheitsämter, die die Zahl möglicher Kontakte Fremder ja am liebsten auf Null reduzieren würden. – Text: Gerd Appenzeller
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