Namen & Neues

So geht es weiter an der U-Bahnlinie U6

Veröffentlicht am 23.09.2020 von Gerd Appenzeller

So geht es weiter an der U-Bahnlinie U6. Die Verkehrsspezialisten sagen es seit Jahren: Der Damm, auf dem die U-Bahnlinie 6 zwischen dem Kurt-Schumacher-Platz und bis vor die unterirdische Station Borsigwerke fährt, muss dringend erneuert werden. Und im Zuge dieses Neubaus müssen auch Brückenbauwerke abgerissen und dann wieder neu erstellt werden. Die notwendigen Arbeiten können aber erst beginnen, wenn eine öffentliche Planauslegung stattgefunden hat. Um was es auch noch geht, kann man einer Amtlichen Bekanntmachung entnehmen, die im Tagesspiegel veröffentlicht wurde.

 

„Die geplante Dammsanierung dient der Sicherung der Personenbeförderung unter Berücksichtigung der zukünftigen Anforderungen einer wachsenden Stadt“, heißt es zu den U6-Plänen. „Die Erforderlichkeit ist darin begründet, dass die derzeitige Dammsicherheit nicht nachgewiesen werden kann und umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich sind. Dazu gehört auch, dass die denkmalgeschützte Seidelstraßenbrücke abgängig ist und durch einen Neubau ersetzt wird. Um die Baumaßnahmen durchführen zu können, ist für die Baustelleneinrichtungsflächen die Inanspruchnahme von diversen Grundstücken erforderlich. Im Schatten der Streckensperrung finden Bahnhofssanierungen und der barrierefreie Ausbau des Bahnhofes Holzhauser Straße statt.“ Die ganze Bekanntmachung können Sie unter diesem Link nachlesen.

Wichtig: Die Unterlagen liegen öffentlich aus, und zwar bis zum 20. Oktober, im Bezirksamt Reinickendorf, Abteilung Stadtplanung und Denkmalschutz, Stadtentwicklungsamt, Rathaus, Raum 219 A, Eichborndamm 215. Wenn Sie die Unterlagen einsehen wollen, müssen Sie sich aber vorher telefonisch anmelden, unter dieser Nummer: 90294 3014. – Text: Gerd Appenzeller, Fotos: Jürgen Ritter
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