Namen & Neues
SPD-Mann Stroedter schimpft
Veröffentlicht am 04.11.2020 von Gerd Appenzeller
Die Mäckeritzwiesen im Süden des Noch-Flughafens Tegel leiden seit Jahren unter den Folgen starker Regenfälle. Da es für dieses Gebiet wegen der unklaren Zukunft des Flughafengeländes ewig keinen Bebauungsplan gab, und damit auch keine Kanalisation, standen Wege und Wiesen immer wieder unter Wasser. Falls Sie nicht wissen, wo das ist, hier eine Luftaufnahme der Mäckeritzwiesen. Im Bild oben der Flughafen. Aus eigenem Präsentsein bei Terminen in den Mäckeritzwiesen weiß ich, dass es nur der SPD-Abgeordnete Jörg Stroedter war, der durch seine Kontakte unter anderem zur Leitung der Berliner Wasserbetriebe eine Lösung erreichte. Jetzt findet der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und Wahlkreis-Abgeordnete, die CDU versuche da, im Nachhinein, sich als den Treiber in der Sache darzustellen. Stroedter schreibt:
- „Auf einmal waren sie alle vor Ort, haben sich seit Jahren um die Siedlerinnen und Siedler in den Mäckeritzwiesen gekümmert und feiern jetzt das erfolgreiche Ergebnis … So steht es jedenfalls in der aktuellen Bürgerinformation einer CDU-Abgeordneten, die in den Mäckeritzwiesen verteilt wurde.
- Tatsächlich wissen die betroffenen Siedlergemeinschaften, dass ich sie am 20. Juni 2018 zu einer Informationsveranstaltung mit der Senatsumweltverwaltung und den Berliner Wasserbetrieben eingeladen hatte. Und mich seitdem intensiv gemeinsam mit dem Senat, den Wasserbetrieben und Ulf Wilhelm (SPD), dem Vorsitzenden des Stadtplanungsausschusses in der BVV Reinickendorf, um eine Lösung ihrer Probleme gekümmert habe, so wie ich es versprochen hatte. Im März 2019 habe ich die 1,5 Mio. Euro aus Siwana-Landesmitteln zur Ertüchtigung des Grabens und zur Errichtung des Pumpwerks beschafft, und die konkreten Planungen konnten beginnen. Ende August 2020 haben wir dann mit allen Betroffenen den aktuellen Planungsstand vor Ort besprochen. Diesen Planungsstand verkauft die CDU jetzt – zwei Monate später – als Erfolg für sich. Was hat sie dafür getan? Gar nichts!
- Nach jahrelangem Stillstand hat das Bezirksamt endlich seine Hausaufgaben gemacht und vor wenigen Tagen einen Bebauungsplanentwurf vorgelegt. Und setzt sofort die Siedlervorstände unter Druck, sich mit den Siedlergemeinschaften zeitnah zusammenzufinden und für diesen Entwurf zu werben. Was für eine erneute Dreistigkeit!“