Namen & Neues

Wenn es in den Mäckeritzwiesen regnet

Veröffentlicht am 27.01.2021 von Gerd Appenzeller

Die Siedlung zwischen dem Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal und der Südseite des bisherigen Flughafens Tegel könnte so idyllisch sein, wenn … ja, wenn da nicht immer der Ärger nach starken Regenfällen wäre. Dann stehen die Grundstücke und die Wege unter Wasser. Einen Bebauungsplan gab es bislang nicht, die unklare Situation um den Flughafen Tegel hinderte den Bezirk am Handeln. Der SPD-Abgeordnete Jörg Stroedter hat sich lange dafür eingesetzt, dass Landesmittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die Errichtung eines Pumpwerks und die Ertüchtigung der Gräben bereitgestellt wurden. Ich war selber mehrfach Zeuge seiner Gespräche mit dem Vorstand der Berliner Wasserbetriebe vor Ort. Jetzt meldet sich Stroedter wieder zum Thema und schreibt:

„Nachdem die Senatsumweltverwaltung im vergangenen August eine Regenentwässerung über die Wege von den Grundstücken erarbeitet hat, die durchführbar, finanzierbar und genehmigungsfähig ist, muss jetzt das Bezirksamt zügig das Bebauungsplanverfahren fortsetzen. Inzwischen ist der Flughafen Tegel geschlossen, und es gibt keinen Grund mehr, mit der Aufstellung des Bebauungsplans zu zögern. Es gibt dazu noch zahlreiche offene Fragen von den Siedlerinnen und Siedlern in den Mäckeritzwiesen, die das Bezirksamt … offensichtlich auch nicht mit den Siedlerinnen und Siedlern direkt klären möchte. Daher hat sich Senatsumweltverwaltung in einem Arbeitsgespräch in meinem Bürgerbüro bereit erklärt, die Siedlergemeinschaft in den Mäckeritzwiesen rechtlich beratend zu unterstützen…“