Kiezgespräch
Veröffentlicht am 13.01.2021 von Gerd Appenzeller
Mit Derk Ehlert zur „Dicken Marie“. In Pandemie-Zeiten soll man sich nicht in Gruppen treffen, aber frische Luft ist immer gut, und Spazierengehen kann man zu zweit oder als Familie. Entlang des Tegeler Sees ist das besonders erlebnisreich, nicht zuletzt wegen der vielen Wasservögel.
Aber kennen Sie auch die „Dicke Marie“, Berlins ältesten Baum? Die Eiche mit dem rätselhaften Namen ist fast 20 Meter hoch, ihr Alter wird auf 800 Jahre geschätzt. Deswegen sieht die „dicke Marie“ in der Krone auch schon etwas gerupft aus, ist aber immer noch sehr beeindruckend. 800 Jahre! Rechnen wir mal zurück in das Jahr 1220 – der älteste Reinickendorfer Ortsteil ist vermutlich Lübars, der wurde 1247 erstmals erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung Tegels stammt aus dem Jahr 1714. Da war der Baum, der auf Gemarkung Tegel nahe dem „Großen Malchsee“, einer Bucht des Tegeler Sees, steht, schon 500 Jahre alt.
Habe ich Sie jetzt neugierig gemacht? Dann folgen Sie doch mal diesem Link im Umweltkalender. Und Sie erleben den Berliner Naturschutzbeauftragten Derk Ehlert in einer neuen Folge seiner Reihe „Unterwegs mit Derk Ehlert“ , wie er uns zur „Dicken Marie“ geleitet – und natürlich erklärt, warum dieser Baum so heißt. Und wenn Sie jetzt auch noch wissen wollen, wo dieser Baum genau ist, dann schauen Sie mal auf diese Luftaufnahme: Google Maps.