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von André Görke

Veröffentlicht am 07.11.2017

Wenn’s brennt auf dem Wasser, ist Eile gefragt. Kann die Berliner Feuerwehr nicht so einen rasanten Jet-Ski auf der Havel einsetzen?

Antwort des Senats an Innenpolitiker Tom Schreiber (SPD): Nee, kann sie nicht. In der Begründung heißt es: Man könne zwar die Rettungskräfte fix zum Unfallort bringen, allerdings sei fürs sperrige Feuerwehr-Equipment (Leiter, Pumpe, Pipapo) eher wenig Platz.

„Zudem kann die enorm hohe Geschwindigkeit (über 100 km/h) auch eine Gefährdung darstellen, weil im Wasser befindliche Personen übersehen werden könnten.“ Das wäre auch nicht so förderlich für die Gesundheit.

Die Rettungskräfte setzen auf so genannte Mehrzweckboote an den Ufern. Berlins einziges Feuerwehrlöschboot – das auch wirklich genutzt wird – liegt in Spandau, stammt noch aus Willy-Brandt-Zeiten („1974/1975“) und wird so schnell keinen jungen Flitzer zur Seite gestellt bekommen („Neuanschaffung Löschboot: 2,5 Mio Euro“) – wer den Oldtimer mal sehen will: Hier ist ein Foto vom Feuerwehr-Anleger in Wilhelmstadt, ganz am Ende der Betckestraße