Kiezkamera

Veröffentlicht am 12.02.2019 von André Görke

40 Jahre Ikea in Spandau. Diese schmissige Kopfüber-Werbung (mit grinsendem Elch) tauchte vor 40 Jahren im Tagesspiegel auf – konnte ja keiner ahnen, was daraus mal werden sollte. Damals, im Februar 1979, wurde das erste Möbelhaus der Schweden in West-Berlin eröffnet. Tagelang wurde Werbung gemacht in Zeitungen und im Radio; die Bürger wurden sogar – kein Scherz! – gefragt: „Sollen wir eine Berliner Kneipe im Spandauer Möbelhaus eröffnen?“ Die Zapfhähne blieben zwar trocken, dafür wuchsen aber ganze Generationen von Spandauer Kindern mit Köttbullar an der Ruhlebener Straße auf. Erst viele Jahre später entstanden weitere Ikea-Häuser in der Stadt. 1993 öffnete der Standort in Waltersdorf bei Berlin, 2003 die Filiale in Tempelhof, 2010 die in Lichtenberg. Aber keine wurde so eine Stadtberühmtheit wie der blau-gelbe Klotz zwischen ICE-Strecke und Tiefwerder. Wie viele Leute dort im Frühjahr 2019 arbeiten? „Aktuell 355 Mitarbeiter“, erfahren wir gerade eben in der Ikea-Zentrale in Hessen. Im Jahr 2010 sang Horst Evers die legendäre Spandau-Hymne nach der Melodie von „Downtown“: „…  gleich hinter Ikea / liegt – Spaaandau!!!“ Sorry für den Ohrwurm.

Fotostrecke: Erkennen Sie Spandau wieder? Fast 100 historische Fotos (auch von Leserinnen und Lesern des Spandau-Newsletters) finden Sie unter diesem Tagesspiegel-Link. Ihre Fotos schicken Sie bitte an spandau@tagesspiegel.de. Namen nicht vergessen! – André Görke
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Diesen Text haben wir dem neuen Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel entnommen. Kostenlos bestellen, komplett lesen unter leute.tagesspiegel.de.

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