Kultur

Spandau, deine 78 Kunstwerke

Veröffentlicht am 20.02.2018 von André Görke

Ein faszinierende Kultur-Übersicht haben wir hier für Sie: 78 Spandauer Kunstwerke im öffentlichen Raum, aufgelistet von Torsten Wöhlert aus der Senatsverwaltung für Kultur (auf Anfrage der AfD). Daraus lässt sich prima ein Spandau-Ausflug fürs Frühjahr zusammenstellen. 5 Kurz-Fakten zu Spandauer Kunstwerken.

  • Verschoben. Die Skulptur „Woge mit zwei Kugeln diametral“ (1998) von Volkmar Haase sollte ursprünglich am ICE-Bahnhof Spandau aufgestellt werden – kam 2007 aber ins Johannesstift.
  • Gestohlen. Die Skulptur „Bronze auf Metallträger“ (1982) von Dietrich Arlt-Aeras stand im Goldbeckweg am OSZ in Haselhorst – und wurde 2006 gestohlen. Zurück blieb der Metallträger („sieht aus wie ein Hochspannungsmast“)
  • Eingelagert. Stand im Spandau-Newsletter zuerst und steht jetzt auch in den Parlamentsunterlagen: Der „Postbrunnen“ (1981) von Ursula Sax wird 2019 „vorerst eingelagert und erhält einen anderen Platz im Bezirk“. Machen Sie ruhig noch mal ein Foto!
  • Vereinsamt. Auf den Falkenseer Platz kommt keiner rauf. Dort steht die Skulptur „Fischer mit Netzen“ von Ursula Förster (1960): „drei Meter hoch, 1 Tonne schwer, hergestellt in der Bildgießerei Hermann Noack in Friedenau“ – die machen sonst die Berlinale-Bären.
  • Versteckt. Was die Kulturkenner nicht alles wissen: Am Wertheimweg in Kladow, „hinter einer Kiefer, steht ein Wasserbecken (?)“ von Paul Rettig (1925). Pragmatischer Hinweis aus dem Abgeordnetenhaus (mit weniger Gespür für Privatsphäre): „sichtbar in Google Street View“.