Kultur
25 Jahre General-Steinhoff-Kaserne: Eine Kaserne, eine Ausstellung
Veröffentlicht am 01.10.2019 von André Görke

25 Jahre General-Steinhoff-Kaserne in Berlin: Eine Kaserne, eine Ausstellung. Jubiläum am Sonntag: Vor 25 Jahren erhielt die General-Steinhoff-Kaserne am Flugplatz Gatow ihren Namen. Sie wurde am 6. Oktober 1994 umbenannt – damals reisten Verteidigungsminister Volker Rühe und Eberhard Diepgen, beide CDU, in Spandaus Süden. Johannes Steinhoff war Chef der Luftwaffe und des Nato-Militärausschusses, aber nicht nur das: Er flog auch für die Nazis und wurde im Krieg selbst abgeschossen. Bei einem missglückten Start 1945 erlitt er schlimme Gesichtsverletzungen, die ihn fortan zeichneten. Steinhoff soll der „Meuterei der Jagdflieger“ angehört haben und sich gegen Hermann Göring ausgesprochen haben. An die Umbenennung vor 25 Jahren wird kurz in der lohnenswerten Schau zur Historie des Flugplatzes im Luftwaffenmuseum erinnert – hier Fotos. Die Ausstellung „You can’t miss Gatow“ befindet sich in Hangar 3 im Obergeschoss; den Schlüssel gibt’s unten beim Museumspersonal. Mehr Infos zur Schau hier. – Infos zu Steinhoff: Luftwaffe – Text: André Görke

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