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Gatower Straße: "Ausbau ab 2020"

Veröffentlicht am 12.12.2017 von André Görke

Haben wir letzte Woche schlicht vergessen: Folge 3 der schlimmsten Radwege in Spandau (gewählt von Ihnen). Diesmal: die Gatower Straße zwischen Heerstraße und Haveldüne –hier das Foto zur Lage heute.

Das sagt der Verkehrsausschuss. Der Vorsitzende, Jochen Liedtke (SPD), stöhnt auf: „eine unendliche Geschichte“. Der Weg müsse dringend in mindestens 1,8 Meter Breite hergestellt werden. Gen Süden müsste ein Fahrradstreifen auf die Straße gepinselt werden, gen Norden ebenfalls. Alternative: Die Parkplätze müssten weg, dann wäre Platz für Geh- und Radweg. Kniffelig.

Das sagt die Fahrradlobby. Einschätzung von Angelo Bienek, Mitglied der Grünen und Gründer der „Initiative Fahrradfreundliches Spandau“: „Der Belag ist schlecht, kaputt, nah an den Autos – und als Radweg nicht zu erkennen.“

Das sagt der Stadtrat. Hier Analyse und Ausblick von Frank Bewig, CDU: „Der Radweg weist eine zu geringe Breite auf und ist durch die Wurzeln beschädigt. Diese Schäden können ohne Eingriff in das Wurzelwerk (…) nicht nachhaltig beseitigt werden, so dass es durch das Straßen- und Grünflächenamt lediglich provisorische Maßnahmen geben kann. Der Ausbau der Gatower Straße ist in der überbezirklichen Investititionsplanung mit einem Baubeginn ab 2020 enthalten und gegenwärtig wird, da es sich um eine Hauptverkehrsstraße handelt, vom Senat in Abstimmung mit dem Bezirk die Planung, die auch die Radverkehrsanlagen enthalten, erarbeitet.“

FOLGE 1: die Heerstraße, wo 2019 ein neuer Radweg zwischen Stößenseebrücke und Freybrücke gebaut wird (hier der Text) und ab Februar 2018 mehr als 60 Bäume fallen (hier der Text).

FOLGE 2: der Radweg am Rohrdamm in Siemensstadt, der 2019 gebaut werden soll als Radstreifen – den Text finden Sie hier.