Namen & Neues

"Quatsch!" Krach am Uferweg

Veröffentlicht am 19.12.2017 von André Görke

Selten Swen Schulz (SPD) böse erlebt – doch jetzt das: „Ich werde alles tun, um diesen Quatsch zu beenden.“ Was ist passiert? Das Ernst-Liesegang-Ufer ist ein Spazierweg an der Havel: links Wasser, rechts Laubenpieper, wunderschön. Leider schwappt Wasser aufs Pflaster, der Weg ist kaputt, die Sanierung ist dem Eigentümer (die Bima aus Bonn) zu teuer. Darüber hatten wir im Herbst berichtet – der Aufschrei war groß. Jetzt steht die Schließung kurz bevor: Die Anrainer haben Post bekommen („mit der Bitte um Unterschrift“). Das Betreten des Uferwegs sei nur noch einem speziellen Personenkreis gestattet („nur im notwendigen Bedarfsfall … und muss deutlich auf Gefahr hingewiesen werden“.). Außerdem müssen die Laubenpieper bitte eine Haftpflichtversicherung („Deckungssumme: 500.000 Euro“) abschließen. – Dazu schreibt uns Schulz: Er könne ja verstehen, dass Bezirk und Bima nicht für die Sanierung aufkommen wollen – aber generell: „Es handelt sich um einen schönen, von allen nutzbaren Uferweg in Eigentum des Staates. Und da ist es mir als Bürger schnurzpiepegal, welche Behörde jetzt zuständig ist: Ich erwarte, dass der gepflegt wird und begehbar bleibt!“

Mut zur Brücke. In Gatow übrigens (hinter dem Spielplatz an der Kleinen Badewiese) hängt seit Dezember eine Fußgängerbrücke. Das Hafenbecken ist damit lahmlegt – aber der Havelweg ganz schön. Wer gucken will – hier gibt’s 2 Fotos.

Anzeige