Namen & Neues

Falkenseer Bürgermeister: 700 Meter Logik

Veröffentlicht am 30.01.2018 von André Görke

Kommen wir jetzt zur Post von Heiko Müller, SPD, Bürgermeister von Falkensee. Dem hatten wir einen Satz von Verkehrsstaatssekretär Holger Kirchner (Grüne) über die Landesgrenze gemailt: „Für P&R-Parkplätze für Brandenburger sind die Brandenburger Kommunen zuständig“ (Quelle: hier). Ähnlich hatte sich auch Stadtrat Frank Bewig (CDU) hier mal geäußert. Bei uns in Spandau gibt’s nämlich Ärger am Bahnhof Albrechtshof. Dort parken Autos mit Brandenburger Kennzeichen in den Spandauer Straßen. Logisch: Das AB-Ticket ist ja auch billiger. Nur: Fünf Meter neben dem Bahnhof liegt Brandenburg – und gaaaaaaaanz viel Wiese (Foto). Bauen Sie dort 2018 einen P&R-Parkplatz, Herr Müller? „Planungen für die Schaffung von Stellplätzen am Berliner Bahnhaltepunkt Albrechtshof hat Falkensee nicht.“ Müller nimmt aber eine Forderung aus anderen Stadtteilen auf (z.B. Reinickendorf) und schlägt vor, die Tarifzone B um einen Bahnhof nach Brandenburg zu erweitern – in unserem Fall um 700 Meter nach Westen. Dann läge der Regionalbahnhof Seegefeld („Herlitz“-Werke) in der B-Zone. Müller: „An diesem Haltepunkt stehen große P&R-Flächen zur Verfügung.“ Alle wären happy: Pendler könnten dort parken. Und günstiger abfahren. Und Anwohner in Spandau hätten ihre Ruhe. Lehnt der Verkehrsausschuss in Berlin aber ab. – Der komplette Brief von Heiko Müller: tagesspiegel.de

Anzeige