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Trassenverlauf: So könnte die Tram nach Spandau rollen

Veröffentlicht am 16.10.2018 von André Görke

Bimmel, Bimmel – Ring, Ring! Die SPD um die Verkehrsleute René Diesterhöft und Helmut Kleebank setzt sich für die Tram in Spandau ein, um das verhedderte Busnetz zu entlasten – allerdings mit einer Änderung, ganz frisch beschlossen. Die Idee: Die Straßenbahn kommt von Jungfernheide, rollt über Siemensstadt, Paulsternstraße und Gartenfeld in die Wasserstadt – und wieder runter zum Rathaus. Von dort, so der Plan, führt eine Strecke ins Viertel Heerstraße-Nord („über Seeburger Straße, Blasewitzer Ring, Sandstraße, Heerstraße bis Pillnitzer Weg.“). Für die zweite Trasse hat die SPD Spandau jetzt eine andere Idee, aufgepasst …

SPD-Idee: Straßenbahn lieber nach West-Staaken. Statt ins Falkenhagener Feld (da soll die U-Bahn hin) sollte die Straßenbahn lieber über den Brunsbütteler Damm bis zur Stadtgrenze in Staaken rollen. „Hierdurch würde die Buslinie M32 ersetzt“, heißt es in dem SPD-Beschluss. Angeschlossen würden so die Louise-Schroeder-Siedlung, zwei Neubaugebiete, die Schule am Staakener Kleeblatt, das Industrieviertel … und somit auch das oft vergessene Schwimmbad Staaken-West (hier spontan ein erfrischend-kurzes Freibad-Video vom Schwimmblog um Bianca Tchinda).

„Keine Straßenbahn durch die Altstadt.“ Ebenfalls wichtig ist dieser SPD-Beschluss: „Die Altstadt soll durch bauliche Veränderung (z. B. versenkbare Poller) von Verkehr jeder Art möglichst frei gehalten werden. Daher kommt für uns eine Straßenbahnlinie durch die Fußgängerzone nicht in Frage.“ – Die Verkehrsideen der SPD: hier

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