Namen & Neues

Neuer Kirch-Platz: Altstadt-Umbau beginnt

Veröffentlicht am 20.11.2018 von André Görke

In der Mönchgasse hat das Altstadt-Management um Andreas Wunderlich sein Büro. Gucken wir mal durch die Fensterscheibe: „Der Bagger kommt!“, steht da auf einer Schautafel. „2019 sollen die Baumaßnahmen auf dem Reformationsplatz beginnen.“ Konkret: Im Sommer.

„Wir wollen raus aus der Phase des Planens!“, ruft auch Stadtrat Frank Bewig, CDU, und meint damit: Altstadt, setz den Bauhelm auf. Die ist an einigen Stellen zugerümpelt und so knackig wie ein drei Tage altes Graubrot. Insgesamt 50 Millionen Euro stehen in den nächsten Jahren für den Umbau bereit. „2018 wurde das Rahmenkonzept abgeschlossen“, lesen wir auf der Schautafel im Altstadt-Büro. „Bis 2025 werden die Maßnahmen des städtebaulichen Denkmalschutzes umgesetzt.“

Von 2019 bis 2021 bekommt die zentralste Kirche der Altstadt, St. Nikolai, einen neuen Platz – Pflaster ohne Stolperfallen, andere Baum-Standorte, mehr Licht. Bauzeit: 2 Jahre. Dabei wird’s nicht bleiben: Auch die Bürgerbefragung zur Umgestaltung des Marktes steht an – und anschließend der Umbau. Auch die Studie zur Nutzung der Schmuddel-Klos unter der Charlottenbrücke (Foto) wird 2019 erwartet. Die Ideen dafür sind interessant: Ein Café an der Havel könnte am Fluss entstehen (gibt’s dort nirgends) – oder ein Fahrradverleih direkt am Havelradweg. Auch nicht doof, oder?

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