Namen & Neues
Der Dauer-Bauzaun auf der Stößenseebrücke
Veröffentlicht am 07.05.2019 von André Görke
Die Radweg-Baustelle an der Heerstraße ist zäh – mühsam ist auch diese Geschichte: Es geht um das Baugerüst auf der Stößenseebrücke. Ein Dauerbrenner im Spandau-Newsletter: Seit 2008 (Fotobeweis) stehen die zwei 30 Meter langen Gerüste auf der Brücke und schützen das rostige Gitter. Der Handlauf ist marode, muss saniert werden, so viel ist klar. Nur der finale Bericht zu Ausmaß der Sanierung, Kosten und Zeitplan fehlt. „Die Kollegen sind voll ausgelastet, die kommen einfach nicht zur Schlussprüfung“, heißt es im Senatsbüro von Regine Günther (parteilos, für Grüne). Im Jahr 2008, als ein Zaunverleiher den Auftrag seines Lebens annahm, war übrigens Ingeborg Junge-Reyer, SPD, im Senat zuständig. Bleibt das Gerüst 2019 stehen, also im 12. Jahr? „Ja“, heißt es jetzt zerknirscht im Senat. Die Brücke sei standsicher, andere bröckelnde Projekte haben eine höhere Priorität in der Stadt: Elsenbrücke, Mühlendamm, Wissell-Brücke … da kann so ein wackeliges Geländer über dem Stößensee nicht mithalten. P.S.: Die Heerstraße ist eine Bundesstraße – die Kosten übernimmt der Bund. Irgendwann.

Tagesspiegel-Checkpoint: „Spandau, das Dallas von Berlin“. Diese humorige Bezeichnung stammt von Lorenz Maroldt, Tagesspiegel-Chefredakteur (und Ex-Wilhelmstädter). Er schreibt seit vier Jahren den „Checkpoint“, in dem das tapfere Gerüst von der Stößenseebrücke auch oft aufgetaucht ist. Der Checkpoint legte den Grundstein für diesen Newsletter hier. Ab kommende Woche gibt’s den Checkpoint-Newsletter mit vielen Extras in einem neuen Abo. Schauen Sie mal hier rein. – André Görke
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Diese Nachricht ist zuerst im neuen Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel erschienen. Den Newsletter, den wir Ihnen einmal pro Woche schicken, können Sie ganz unkompliziert und kostenlos bestellen unter leute.tagesspiegel.de. Ich freue mich auf Sie!