Namen & Neues

Restaurant in der Ruine? Idee für alte Wasserstadt-Fabrik

Veröffentlicht am 14.05.2019 von André Görke

Neulich, ein Spaziergang durch die Wasserstadt in Spandaus Norden. Zwischen all den Betonmischern und Baukränen steht eine Ruine direkt am Havel-Ufer – hier zeige ich Ihnen ein Foto. Was ist das? Und was wird daraus? Anruf in der WBM-Zentrale, die 364 Wohnungen bis 2021 an der Daumstraße baut. WBM-Mann Christoph Lang wedelt mit der Denkmal-Liste: „Das ist die Fabrikhalle der Königlichen Pulverfabrik, erbaut zwischen 1914 und 1918″, sagte Lang dem Spandau-Newsletter.“ Und? „Das Gebäude soll denkmalgerecht saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden – vorstellbar sind zum Beispiel gastronomische Einrichtungen.“ Der Konzern steht in Kontakt mit der Denkmalbehörde. „Das Objekt gehört uns, also werden wir es auch sanieren und dann vermieten. Die Sanierung wird beginnen, sobald der Baufortschritt das erlaubt.“ Wer also den Tisch am Wasser reservieren will: ganz ruhig, die Küche bleibt noch kalt. – Tagesspiegel-Fotostrecke: Baustelle WasserstadtAndré Görke

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