Namen & Neues

Neuer Uferweg: "Dezente Beleuchtung an der Havel"

Veröffentlicht am 21.05.2019 von André Görke

Neuer Uferweg: „Dezente Beleuchtung an der Havel“. Sie können den Bauhelm gaaanz langsam raussuchen. Auf der anderen Seite der Havel soll für 2 Mio Euro ein Uferweg entstehen – zwischen Spreemündung und Dischingerbrücke, mit Blick auf das Rathaus und Altstadt in Berlin-Spandau (Stadtrat Andreas Otti, AfD: „ab 2023“). Bislang ist der Streifen ein müder Mix aus Unkrautwiese und Industriebrache. Und was haben wir hier im Papierstapel entdeckt? Die erste Planung wurde jetzt von Stadtrat Frank Bewig, CDU, ausgeschrieben – hier die Details. Schauen wir mal rein: „Das Vorhaben besteht im Kern aus einem 4 Meter breiten asphaltierten und barrierefrei gestalteten Fuß- und Radweg.“ Es soll Bänke geben, Aussichtspunkte und „eine dezente Beleuchtung“ am Havelufer. Spandau geht zuerst ein Lichtlein auf zwischen Charlottenbrücke und Spreemündung – dem 1. möglichen Bauabschnitt. Und: Bingo!, eine Parkbucht fürs neue Restaurantschiff am Schiffbauerdamm müsse mitgeplant werden. Sollen wir die Küchenschürze doch schon mal raussuchen? – Quelle: Ausschreibung

Die Ruine zuckt wieder. Apropos Uferweg: Nebenan befindet sich die „Geschützgießerei“ an Spree Ecke Havel – hier ein Foto. Die war im Kalten Krieg ein West-Berliner Getreidespeicher und döst seit 1990 als Ruine am Fluss. Ein Investor plant dort Büros und ein Café: Ab 3. Juni ist der Bebauungsplanentwurf online. – Quelle: Amtsblatt, Seite 3259 – André Görke

+++
Diesen Text haben wir als Leseprobe dem neuen Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel entnommen. Den Spandau-Newsletter, den wir Ihnen kompakt einmal pro Woche mailen, können Sie ganz unkompliziert und kostenlos bestellen unter leute.tagesspiegel.de. Ich freue mich auf Sie!

Anzeige