Namen & Neues

Verkehrsdebatte (I): "Tram ist Makulatur - wir sind entsetzt!"

Veröffentlicht am 11.06.2019 von André Görke

Verkehrsdebatte (I): „Tram ist Makulatur – wir sind entsetzt!“ Letzte Woche wedelten wir hier im Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Spandau mit Senatspapier „1582A“. Inhalt: der mögliche S-Bahn-Bau in die Wasserstadt, mit drei neuen S-Bahnhöfen. Folge: „Hiermit sind Überlegungen zur Straßenbahnerschließung zurückgestellt. “ Diese sechs Worte aus dem Haus von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) sind deutlich – und lösten Hektik aus. Verstimmt ist zum Beispiel die „Initiative Spandauer Tram“. Von der meldete sich jetzt Manfred Kurt Vormelker beim Spandau-Newsletter: „Dass die Tram-Pläne nun wohl Makulatur sind, erfüllt uns mit Entsetzen.“ Prognose: Da rollt noch was auf uns zu…

Verkehrsdebatte (II): Keine Tram – und nu? Die Grünen (u.a. Oliver Gellert und Bettina Jarasch) wollen ihren Staatssekretär Ingmar Streese löchern, welche Verkehrsideen es denn fürs chronisch verstopfte Spandau sonst so gibt – hier leben ja immerhin 242.000 Leute. Tram gestoppt, U-Bahn zu teuer, S-Bahn-Ausbau seit einer Ewigkeit in Planung… könnte interessant werden: Die Debatte ist öffentlich – am 18. Juni, 18 Uhr, im Bürgersaal des Rathaus. Infos: Grüne

Verkehrsdebatte (III): „Kein Schnell-Radweg vor 2022.“ Am Donnerstag, 13. Juni, gibt’s in der Zitadelle eine Info-Veranstaltung zum Radschnellweg Nonnendammallee – Falkenseer Chaussee. Hier die neuesten Infos für Sie vorab: Es geht um 13 Kilometer Fahrradstrecke. Sie führt vom Jakob-Kaiser-Platz nach Spandau – in Siemensstadt gibt es drei mögliche Routen-Varianten, im Spandauer Westen (Falkenhagener Feld) ebenfalls drei. Und noch weiter draußen soll Anschluss hergestellt werden an den „Radweg der Sympathie“ nach Falkensee in Brandenburg, an dem eh für 538.000 Euro gebaut wird. „Die Strecke verknüpft zahlreiche Wohnquartiere sowie die Siemensstadt mit der Spandauer Altstadt“, heißt es in der Planung. Hier finden Sie bereits heute eine Grafik mit den möglichen Routen durch die Spandauer Kieze. Seien Sie tapfer: „Baubeginn nicht vor 2022.“ Uff. – Quelle: Infravelo – André Görke
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Diese Nachricht haben wir als Leseprobe dem neuen Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Spandau entnommen. Den kompletten Spandau-Newsletter, den wir Ihnen kompakt einmal pro Woche mailen, können Sie ganz unkompliziert und kostenlos bestellen
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