Namen & Neues

Wie Bud Spencer: Die nächsten Schritte zur Wasserball-Arena

Veröffentlicht am 21.01.2020 von André Görke

Wie Bud Spencer: Die nächsten Schritte zur Wasserball-Arena. „Wenn die Gerüchte stimmen, dann könnte die Entscheidung um die neue Wasserball-Arena im Frühling 2020…“ Das schrieb ich Ihnen am 7. Januar im Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Spandau. Ein versteckter Hinweis? Nö, eher so direkt auf die Zwölf wie einst Bud Spencer (der war übrigens eine Wasserball-Legende in Italien, bevor er Hollywood eroberte). Denn zwei Wochen später verdichten sich wie angedeutet die Zeichen, dass an der Gatower Straße in Spandau 2023/2024 eine neue Schwimmhalle gebaut wird – für den Schulsport und die Wasserfreunde Spandau. Hier ein Foto vom Grundstück, wo die Halle hin soll. Helmut Kleebank, SPD, war jüngst zur Anhörung ins Abgeordnetenhaus gereist. Und es fehlte nicht viel, und die Sportexperten hätten sich noch am selben Tag die Badekappe übergezogen. FDP-Mann Stefan Förster war ganz entzückt ob der rasanten Infos: „Chapeau. Das zeigt, dass Bezirke auch schnell können.“

Wasserball-Arena: Wie ist denn der aktuelle Stand? Wenn ich dem Flurfunk glauben darf, dann ist die Lage aktuell so: Alle Parteien wollen fraktionsübergreifend diese Halle. Es geht um grob 20 Mio im nächsten Haushalt („erste Schätzung, Planung von 2013 wird überarbeitet“). Stadtrat Frank Bewig, CDU, verschafft in Spandau gerade schnelles Planungsrecht für 2021. Baustart könnte 2022 und Fertigstellung 2023/2024 sein – dann müssen die Wasserfreunde sowieso raus aus ihrer maroden Halle in Schöneberg. Die Bäderbetriebe nennen Kosten und den detaillierten Zeitplan offenbar in den nächsten Wochen („Wir sind dabei“). Und am Montag hat Lars Reinefahl, CDU, das Thema auf die Tagesordnung des Sportausschusses im Rathaus Spandau gesetzt.

Bessere Bus-Anbindung? Keine Parkplätze? Nur die putzigen Verkehrsängste  („brauchen vernünftigen BVG-Anschluss“) kann die Politik drüben in Berlin etwas dimmen. Vor der Wasserball-Arena gibt es schon heute zwei große Parkplätze und an den Bushaltestellen im direkten Umfeld halten satte 2,3,4,5,6,7,8,9, 10 Buslinien. Da fällt das Genörgele schwer – selbst uns Spandauern. – Text: André Görke
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