Namen & Neues
Der Altstadt-Umbau beginnt - hier sind die Details
Veröffentlicht am 02.06.2020 von André Görke
Der Umbau der Altstadt Spandau beginnt – hier sind die Details. Weniger Stolperfallen, glattes Pflaster, neue Baum-Standorte – und allgemeine Entrümpelung. Bis 2025 soll die Altstadt für 50 Mio aufgemöbelt werden. Nach langer Debatte und gescheiterten Baustarts geht es an der Kirche St. Nikolai los. Nach dem Reformationsplatz folgen 2022 der Marktplatz und im Frühjahr 2023 der Rathausvorplatz mit neuem Radweg, anderem Pflaster, anderen Bäumen – und dem Abriss der BVG-Schrott-Rampe. Aber erst einmal zeigt Stadtrat Frank Bewig, CDU, hier die Baustellen-Grafik zum Reformationsplatz – und schnauft einmal durch, weil es zuletzt so zäh war: „Ich freue mich, dass es nun endlich losgeht.“ Der Deal mit der neuen Baufirma sei sogar 500.000 Euro günstiger im Vergleich zu ursprünglichen Planung. Oliver Gellert und Gollaleh Ahmadi, beide Grüne, saßen ihm schon im Nacken und hatten ihm Rathaus eine Große Anfrage eingereicht. Die ist jetzt überholt.
Was wird gebaut? Es geht um 2800 Quadratmeter Mosaikpflaster, glatte Granitplatten, 14 neue Sitzbänke, neue Laternen und Fahrradbügel. Das ging aus der Ausschreibung hervor. „Alle Pflaster- und Grünflächen werden neu angelegt. Neben einer Verbesserung der Beleuchtung erfolgt auch eine Restaurierung der Denkmalskulpturen“, sagt Bewig. „Die Gestaltung der Nordseite erfolgt als Schmuckplatzanlage mit einer Vergrößerung der Rasenflächen, die Südseite hingegen wird befestigt und kann auch zukünftig für Veranstaltungen genutzt werden.“

Wann und wie wird gebaut? Bewig: „Im Sommer beginnen die Bauarbeiten auf der Südseite des Kirchengebäudes. Voraussichtlich gegen Ende des Jahres verlagert sich der Bauschwerpunkt auf die Nordseite. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt von der nördlichen Einfahrt in die Carl-Schurz-Straße, um Verkehre durch die Moritzstraße zu vermeiden. Der gesamte Reformationsplatz wird während der Bauzeit mit einem Bauzaun abgesperrt und kann nicht genutzt werden. Der Durchgang von der Havelstraße zum Markt ist in dieser Zeit nicht mehr möglich.“ – Text: André Görke
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