Namen & Neues

Spandaus neue Busspuren

Veröffentlicht am 28.07.2020 von André Görke

Die neuen Busspuren von Berlin-Spandau. Hup, Ächz, Mecker. Der Verkehr in Spandau ist übel verheddert. Aber es soll besser werden: In Spandau werden 2020/2021 viele Busspuren für die BVG-Flotte auf die Straßen gepinselt. Vor zwei Monaten hatten Ihnen Verkehrssenatorin Regine Günther, Grüne, und Stadtrat Frank Bewig, CDU, die neuen Busspuren hier im Newsletter verraten: Ruhlebener Straße und Charlottenburger Chaussee nahe Ikea, Brunsbütteler Damm an den Arcaden, Rauchstraße und Daumstraße zur Wasserstadt, Falkenseer Damm vor dem Falkenseer Platz… hier alles zum Nachlesen. Auch hinter dem Rathaus wird ganz aktuell eine 170 Meter lange Busspur für die BVG geprüft. Wo? „Von der Parkhauszufahrt bis zum Altstädter Ring“. Das teilte der Senat jetzt auf Anfrage von Kristian Ronneburg, Linke, mit – hier die ganze Senatsakte. Da steht aber viel mehr interessantes Zeug drin.

Welche wilden Busspur-Träume gibt’s noch für Spandau? Staatssekretär Stefan Tidow, Grüne, hat mal aufgelistet, welche Busspuren zuletzt geprüft, aber vorerst abgelehnt wurden. 1.) Falkenseer Chaussee („Wasserwerkstraße bis Stadtrandstraße, 810 Meter“). Und 2.) Seegefelder Straße („220 Meter am Bahnhof“). Interessant ist die Begründung: „Die Umsetzung wurde zurückgestellt wegen der Umgestaltung des Rathausvorplatzes.“ Spandaus wichtigster Platz soll ab Frühjahr 2023 komplett saniert werden.

Abgelehnt wurde übrigens eine Busspur in Spandau. Welche? „Brunsbütteler Damm, zwischen Stieglakeweg und Haberlandweg, 320 Meter“. Grund: Es fehlte Geld, um die Mittelinsel dort zu verkleinern. Außerdem hatte mir der Senat im Frühsommer mitgeteilt, dass die BVG zwischen Magistratsweg und Alt-Pichelsdorf eine 2000 Meter lange Busspur auf der Heerstraße prüfen lässt – aber nur auf der Fahrbahn stadteinwärts. Wird ziemlich eng. – Text: André Görke
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