Namen & Neues

Wo bleibt die Grundschule? Sandstürme statt Baustelle

Veröffentlicht am 28.07.2020 von André Görke

Wo bleibt die Grundschule? Sandstürme statt Baustelle. Die „Pepitahöfe“ in Berlin-Spandau sind noch frisch: Baujahr 2018, 1000 Wohnungen, benannt nach der spanischen Tänzerin Pepita de Oliva aus Hakenfelde. Früher tummelten sich die britischen Alliierten in den „Haig-Barracks“ (bis 1994), heute entsteht hier überall Berliner Wohnungsbau – und eine neue Grundschule. Aber wo bleibt die? Newsletter-Leser Michael Munte wohnt gegenüber: „Der Bauplatz an der Mertens-/Goltzstraße verwildert, ist aber weiterhin eingezäunt. Bei Ostwind weht uns der Sand in die Wohnungen.“ Humorige These: „Vielleicht wartet der Senat, bis die bei uns wohnenden Kinder oberschulreif sind.“

Hier ein Blick in die aktuellen Senatsakten von Schul-Staatssekretärin Beate Stoffers, SPD: Zuletzt hatte sie auf Nachfrage berichtet, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung um Katrin Lompscher, Linke, den Baustart 2020 plane – ursprünglich war 2019 angedacht. Das Schulgebäude wurde in der Zwischenzeit etwas vergrößert, mittlerweile ist von 580 Schulplätzen die Rede. Bauzeit: zwei Jahre. Im Jahr 2020 ist laut Senatsakte auch Baustart für die neue Heinrich-Böll-Schule in Hakenfelde. Vor einem Monat ging es außerdem los an der Wolfgang-Borchert-Schule (22 Mio, bis 2022). Es fliegt also auch in anderen Kiezen Bausand in die Wohnungen. Quelle: schriftl. Anfrage von Stefanie Remlinger, Grüne – Text: André Görke

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