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Autos, Fahrrad, E-Scooter: Mini-Kontrolle in der Altstadt

Veröffentlicht am 09.11.2020 von André Görke

Autos, Fahrrad, E-Scooter: Mini-Kontrolle in der Altstadt. Die FDP um Paul Fresdorf ist vergnarzt. Nicht nur er ärgert sich über Leute, die unverschämt und illegal durch die Fußgängerzone kurven – ob im Auto, Fahrrad oder auf dem E-Scooter. Der Dumme ist nämlich immer der Fußgänger. Tut denn die Polizei was? Fresdorf bat den Senat um Infos für Berlins größte Fußgängerzone, und Innenstaatssekretär Aleksander Dzembritzki, SPD, so: Neben der Otto-Normal-Dienstschicht der Polizisten gab es „im April 2019 einen Schwerpunkteinsatz zum Fehlverhalten von bzw. gegenüber Radfahrenden.“ Das ist nicht wirklich viel für ein Jahr. Geahndet wurde dabei das Fehlverhalten von 27 PKW-Fahrern sowie 6 Radfahrenden. Fresdorf findet das ein bisschen dünne: „Es ist erschreckend, wie wenig Problembewusstsein der Senat für den illegalen und in Teilen gefährlichen Verkehr in der Altstadt Spandau zeigt.“ Er fordert eine Lösung des Problems. Im Herbst 2019 wurden zwei Pollersperren durch den Bezirk aufgestellt, die Autofahrern das Abkürzen durch die Altstadt erschwert (gab’s wirklich). Radfahren ist täglich nur zwischen 19 und 9 Uhr erlaubt (und sonntags komplett), aber das nimmt auch nicht jeder wirklich ernst. Geregelt werden soll immerhin die E-Scooter-Plage. Stadtrat Frank Bewig, CDU, hatte neulich erzählt, dass es nicht mehr möglich sein soll, die Dinger in der Altstadt abzugeben – dann stehen die auch nicht mehr doof im Weg rum. Quelle: schriftl. Anfrage 25057 Text: André Görke
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