Namen & Neues

Neuigkeiten vom Fuß- und Radweg an der Spree

Veröffentlicht am 14.12.2020 von André Görke

Seit 1980 plant die Stadt den Bau eines Wander- und Radwegs von Charlottenburg parallel zur Spree. Auch unter Regine Günther, Grüne, sind keine Bagger zu sehen, aber die Planungen haben Fahrt aufgenommen. Der neue Weg soll vom Schloss Charlottenburg zur Zitadelle führen – durch Kleingärten, vorbei an der Fleischerei „Mischau“ bis zur BSR-Müllanlage. Dann rüber über die Spree und am Ufer entlang bis zur Havel. Knackpunkt: die Brücke über die Spree und die Trasse am Ufer. Rolf Dietrich, Chef des Wasserstraßenneubauamtes, sagte mir jetzt: „Wir stehen in Kontakt mit den Berliner Planern und können helfen. Wir bauen an der Spreeschanze einen 200 Meter langen Anleger: eine Wartestelle mit Erschließungsstraße. Da kann der Radweg langführen.“

Und was macht die neue und 70 Meter lange Brücke über die Spree? Die soll etwa auf Höhe des BMW-Werks in Haselhorst entstehen. Da meldet Infravelo jetzt: „Ein halbes Jahr hat die europaweite Ausschreibung für die neue Spreebrücke am Sophienwerderweg gedauert. Das Berliner Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner konnte im Vergabeverfahren mit tollen Entwürfen für kleine und große Fuß- und Radbrücken überzeugen.“ Ab 2022 soll die 7 Kilometer lange Trasse gebaut werden. Der Haken findet sich wie immer im Kleingedruckten: Die Baustelle werde vor Sommer 2026 nicht fertig – wenn einer die Brücke finanziert.

Der neue Fuß- und Radweg an der Spree: Hier die Projektseite der Infravelo Text: André Görke
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