Namen & Neues

Ihre Ideen zum Umbau des Marktplatzes

Veröffentlicht am 12.04.2021 von André Görke

Nach der Umgestaltung des Platzes vor der Kirche St. Nikolai wird auch der Marktplatz von Berlin-Spandau entrümpelt. Stadtrat Frank Bewig, CDU, setzt schon mal den Bauhelm auf: 2022 soll’s losgehen. Und seit dieser Woche läuft die Öffentlichkeitsbeteiligung – bitteschön, hier der Link zur Abstimmung.

Die Treppen auf dem Marktplatz kommen weg, die klobigen Blumenbeete aus den 80er Jahren ebenfalls, das Pflaster wird erneuert und glatter. Verlegt werden Granitplatten.

Ebenfalls auf der Agenda: 50 junge Bäume werden gepflanzt – und zwar nicht nur wie jetzt im Schatten vor der Konditorei Fester, sondern auch auf der anderen Seite: Dann spenden sie nämlich den Leute in der knalligen Sonne Schatten (macht mehr Sinn). Hier finden Sie eine Zeichnung, wie das alles aufgeteilt wird.

Die vergessene Mönchstraße (zwischen Edeka und Woolworth) soll ebenfalls schöner werden. Diese Gasse zur Nikolaikirche erhält neues Pflaster, neue Bäume. Auch ein „Aktivpark“ mit Fitnessgeräten und ein Wasserspielplatz sind geplant. Und natürlich Sitzbänke.

Der Brunnen auf dem Marktplatz soll auch weg, liebevoll „Pinkelrinne“ genannt. Der ist 32 Meter lang, steht seit 1982 in der Altstadt – und seitdem immer im Weg: hier mein Foto. Die „Havelwelle“ von Künstler Günter Ohlwein, über 90 Jahre alt, soll zum Ziegelhof. Auch das steht in den Akten. Ein Datum wird aber nicht genannt.

Kurz danach wird der Rathausplatz entrümpelt nach ganz ähnlichem Vorbild. Tendenz: ab 2023 geht es los. Der Radweg soll von den BVG-Haltestellen hinter den U-Bahnhof verlegt werden, hatte Stadtrat Frank Bewig, CDU, hier einst angekündigt. Auch die ulkigen Erdwälle sollen verschwinden. Insgesamt geht es um 9.000 Quadratmeter Baustelle. Das ist so viel wie der gesamte Innenraum des Berliner Olympiastadions. Hier erste Skizzen und Ideen. Text: André Görke
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