Sport

Veröffentlicht am 15.05.2018 von André Görke

  • SC Gatow: Top-Thema Nr. 1. Fusioniert der SC Gatow mit dem FC Spandau 06 vom Ziegelhof? Das Gerücht griff das Fachblatt „Fußballwoche“ ganz frisch auf. Und siehe da: Da ist was dran. Am 26. Mai ist ein Treffen der beiden Klubs geplant, erzählt Klubchef  Gerd Achterberg von Spandau 06.
  • 1. FC Fusion. Der FC Spandau 06 kennt sich bestens mit Fusionen aus: Der Klub geht hervor aus der Idee, die Kräfte der Fußballvereine zu bündeln und daraus einen starken Klub zu machen – der Spandauer SV wollte aber nicht (und ging später pleite). 1997 entstand der 1. FC Spandau somit ohne Mannschaft nur auf dem Papier – auf Initiative des ehemaligen Bürgermeister Werner Salomon. 2001 trat der SC Ruhleben dem 1. FC Spandau bei, 2003 fusionierte der Verein mit dem Spandauer BC 06 und heißt seitdem – FC Spandau 06. Damals formulierte es der Tagesspiegel so: „Zwei Kranke, ein Gesunder“. Kommt jetzt der SC Gatow um Vereinschef Bernd Trepte hinzu? Es habe lose Kontakte gegeben, sagte auch Trepte der „Fuwo“. Achterberg: „Eine Bündelung der sportlichen und finanziellen Kräfte wäre sinnvoll.“
  • SG Gatow/Kladow. Mit Fusionen und den Schwierigkeiten kennt sich übrigens auch der SC Gatow aus: In den 90ern gab es zumindest eine Saison lang eine „Spielgemeinschaft Gatow/Kladow“ mit den benachbarten Sportfreunden Kladow im Fußballbereich – mit kessen gelb-grünen Trikots: schauen Sie mal hier. (Foto: André Görke)
  • SC Staaken: Top-Thema 2. Prügel, Nazi-Sprüche, Hitlergrüße, weinende Kinder – und das am Rand des Jugend-Pokalfinals zwischen dem SC Staaken und Tennis Borussia. Gerd Liesegang vom Berliner Fußball-Verband war stinksauer: „Eine Schande für den Jugendfußball!“ Die Polizei ermittelt gegen acht Fans, davon gleich sieben aus Staaken, so die „Fußballwoche“. Der Verein ging schon in die Offensive, bat um Entschuldigung und kündigt Strafen an. – Quelle: Tagesspiegel
  • „Verharmlosend“. Die Wut im TeBe-Fanblock über die Randalierer aus Staaken („30 Leute, darunter ein Jugendtrainer, wir saßen in der Nähe“) hat sich noch nicht gelegt. Die Fans haben einen offenen Brief geschrieben, der gerade eben veröffentlicht wurde. Sie warnen vor einer „Verharmlosung“ – „Neben gängigen Schmährufen über die gesamte Spieldauer hinweg  gab es auch lautstarke Fangesänge diskriminierender Art aus dem Staakener Fanblock. Wir kritisieren diesbezüglich ausdrücklich das passive Verhalten des BFV.“
  • Sport? P.S.: Der SC Staaken verlor 1:2.
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