Sport

Veröffentlicht am 18.08.2020 von André Görke

Der neue Sportplatz in Berlin-Staaken ist endlich fertig. Am Sonntag wurde bei den Spandauer Kickers um Jürgen Pufahl (650 Sportler, Staaken-West) schwer durchgeatmet. Der neue Kunstrasen am Brunsbütteler Damm wurde offiziell eingeweiht. Draußen standen die Autos auf dem neuen Parkplatz (den können auch Badegäste nutzen, wenn denn das Schwimmbad mal wieder offen ist). Und kommende Woche wollen Sportstadtrat Helmut Kleebank, SPD, und Baustadtrat Frank Bewig, CDU, Berlins westlichsten Sportplatz mit einem kleinen Festakt eröffnen. Das Projekt war zäh – und nicht billig.

Passende Finanz-Lektüre gab es jetzt dazu im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses. Das sind die mit dem Geld, und Geld war auch nötig bei diesem Sportplatz-Projekt. Denn kurz vor Schluss mussten noch einmal 336.000 Euro nachgelegt werden. Warum? Das hat Sportstadtrat Helmut Kleebank, SPD, aufgelistet.

Das Problem: alter Flughafen-Schrott und hungrige Echsen. „Die Fundamente der alten Zeppelinhallen waren wesentlich größer als gedacht“ – früher war das hier schließlich ein Flugplatz. Allein die Entsorgung der Altlasten lag 200.000 Euro über der Kalkulation. Sogar die Zauneidechsen kosteten mehr Geld, weil die Hunger hatten: „Es musste sogar eine Zufütterung erfolgen, da keine Insekten als Nahrungsgrundlage zur Verfügung standen.“ Am Ende liegen die Gesamtkosten bei stolzen 3,6 Mio Euro. – Quelle: Hauptausschuss

Mädchen und Frauen gesucht. Die Spandauer Kickers suchen übrigens Frauen und Mädchen, die Lust haben auf Fußball. Kontakt hier.

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