Kiezgespräch

Veröffentlicht am 17.04.2018 von André Görke

Am Sonnabend ist Hochzeitsmesse in der Altstadt. Da fällt uns ein, dass der zuständige Stadtrat Stephan Machulik, SPD, nicht nur den wuchtigen Trau-Tisch hat austauschen lassen, sondern auch die Maler ins Standesamt geschickt hat. Wurde Zeit, denn nirgendwo in Berlin wurde so selten „Ja“ gesagt wie bei uns in Spandau (gemeint ist der Ort, nicht die Zahl der getrauten Paare aus Spandau): knapp 700 Hochzeiten waren es in 2017. Auf den Plätzen davor: Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf mit je knapp 740 Trauungen. Dabei geht es auch um Geld – nicht nur für Gastronomen / Blumenhändler / Limo-Verleiher, lesen wir in einer Anfrage von Sebastian Schlüsselburg (Linke). Der Bezirk Spandau nahm voriges Jahr 13.000 Euro an Gebühren ein – in Tempelhof-Schöneberg waren es weit über 100.000 Euro. – Link zur Hochzeitsmesse in der „Galerie Spandow“: hier.

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