Kiezgespräch

Veröffentlicht am 05.03.2019 von André Görke

Der Hipster-Pfarrer aus Kreuzberg: „Das war ein Kompliment.“ Kommen wir zu Viktor Weber. Er ist jener Pfarrer, der am Wochenende so erfrischend von seinem ersten Spandau-Dialog bei Twitter berichtete (und es prompt in den Tagesspiegel-„Checkpoint“ geschafft hat). „Du bist ein Hipster aus Kreuzberg und gehörst da auch hin.“ Pfarrer Weber: „Das geht ja gut los in Spandau ;-)“

Wir haben den Pfarrer gleich mal angefunkt. Lust, sich hier im Spandau-Newsletter kurz vorzustellen? Logo, schrieb uns Pfarrer Viktor Weber. Na dann los: „Ich wohne gar nicht in Kreuzberg, sondern in Charlottenburg 🙂 . Und der Hipster-Spruch war ein Kompliment und wurde von mir auch so verstanden. Das wunderbare Gespräch ergab sich auf dem Rückweg von einer Gemeinde-Veranstaltung in Spandau, als ich mit einer Frau aus Friedrichshain sprach. In Spandau bin ich als zusätzlicher Pfarrer für die Gemeinde in Staaken und Haselhorst zuständig. Ich bin sehr gespannt und arbeite mich erst mal in die Gegebenheiten hier ein. Die ersten Eindrücke sind sehr gut. Mit Spandau habe ich jetzt aus beruflichen Gründen zu tun, davor kannte ich vor allem den ICE-Bahnhof Spandau. Ich bin gebürtig aus der Sowjetunion, Kasachstan, aufgewachsen nahe dem Bodensee und über das Studium 2010 „für ein Semester“ nach Berlin gekommen – vor der Theologie hatte ich erst Bank-BWL studiert und in Frankfurt am Main bei PWC gearbeitet, also „Pricewaterhouse Coopers“. Doch dann habe ich mich sofort in diese verrückte Stadt verliebt. Ich bin 38 Jahre alt, gehe allerdings in Clubs auch mal als 28 durch 😉 Den Spandau-Newsletter habe ich jetzt übrigens auch gleich abonniert. Viele Grüße.“

Das war doch ein erfrischendes Schlusswort, oder? Bis nächsten Dienstag, empfehlen Sie den Spandau-Newsletter weiter. – André Görke
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Diesen Text haben wir dem neuen Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel entnommen. Komplett und kostenlos den ganzen Newsletter lesen unter leute.tagesspiegel.de. Ich freue mich auf Sie!

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