Kiezgespräch

Veröffentlicht am 05.11.2019 von André Görke

Ring, Ring! Eine Rikscha für Berlin-Staaken. Schon wieder frische Ideen aus Berlins westlichstem Ortsteil. Pfarrer Viktor Weber (Portrait) tritt ordentlich in die Pedale und lenkt den Blick auf Jessica-Sylvia Tietz-Buchholz. Die setzt sich ans Steuer einer neuen Rikscha. Das Fahrrad hatte sie sich im Sommer für die Kirche gewünscht und Spenden gesammelt. Seit 2016 bringt Tietz-Buchholz Menschen im Rahmen eines Mittagstischs im Kirchencafé „Pi8“ zusammen.

Am Montag wird die Rikscha zum Café „Pi8“ geliefert. „Pi8“ steht übrigens für Pillnitzer Weg 8. Das Rad parkt dann eine Woche in einem leeren Geschäft im Staaken-Center. „Das Centermanagement stellt uns für eine Woche das Geschäft kostenlos zur Verfügung, um unser Projekt ‚pi8 mobil‘ im Stadtteil bekannt zu machen.“ Wofür die E-Rikscha überhaupt ist? „Für Menschen, die aufgrund einer körperlichen Einschränkung oder ihres Alters keine weiten Ausflüge machen können – und für Menschen, die neugierig auf andere Menschen sind und sich gerne bewegen.“ Die Kirche sucht nun Fahrgäste und ehrenamtliche Rikschapiloten. Super Sache, oder? – Kontakt: Kirche Staaken – Text: André Görke
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