Unser Tipp für Sie
Veröffentlicht am 03.09.2019
Am Wochenende ist Flugplatzfest in Berlin. Ab Samstag früh landen die ersten Maschinen auf dem Flugplatz Berlin-Gatow, der vor 25 Jahren geschlossen wurde. Am 7. September 1994 übernahm die Bundeswehr das Areal. Hier ein Video. Von den zwei Landebahnen ist noch ein 800 Meter langer Stummel übrig – da dürfen am Wochenende ausnahmsweise alte Maschinen landen. „Dieses Jahr sind 22 Luftfahrzeuge bei uns zu Gast“, heißt es im Luftwaffenmuseum. Das Flugplatzfest ist ein wilder Mix mit Luftfahrt-Experten, Rummel-Atmosphäre, Familien-Ausflug, Militär-Fans und Fachtreffen für Freunde aller möglichen Fortbewegungsmittel. Kinder haben da jeweils meistens Spaß. Tipp: Sonnenschutz nicht vergessen – schattige Bäume gibt es auf Flugplätzen selten. Am 7. und 8. September von 10 bis 18 Uhr, Zufahrt mit Bus 135 bis Kurpromenade, dann 10 Minuten Fußweg. Oder Shuttle-Bus ab dem Supermarkt-Parkplatz. Eintritt frei. Details hier.
… und die Berlin-Gatow-Schau. Empfehlen möchte ich Ihnen noch eine gut versteckte Ausstellung, die sich im Obergeschoss von Hangar 3 befindet: „You can’t miss Gatow.“ Da geht es nicht um Flugzeuge und Technik, sondern um die Geschichte des Flugplatzes. Der wurde von den Nazis auf dem Ritterfeld gebaut, wurde berühmt durch die Luftbrücke nach West-Berlin und diente sogar mal als Flugplatz für ganz normale Linienflüge der British Airways nach London, Düsseldorf und Hamburg. Es ist eine spannende Schau mit Lady Di, Tagesspiegel-Titelseiten und ganz vielen Fotos, die man fast vergessen hat – wie zum Beispiel der benachbarte DDR-Todesstreifen aussah entlang der Potsdamer Chaussee. Hier zeige ich erste Fotos als Kostprobe. – Infos: Luftwaffenmuseum. – Text: André Görke
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Diesen Text habe ich als Leseprobe dem Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Spandau entnommen. Den – kompletten – Spandau-Newsletter mit exklusiven Nachrichten, Tipps, Terminen und gerne auch Humor gibt es unkompliziert und kostenlos hier: leute.tagesspiegel.de Ich freue mich auf Sie!