Nachbarschaft

Veröffentlicht am 30.01.2018 von André Görke

Udo Franz, 79, Theaterwerkstatt Kladow.

Was machen Sie in der Theaterwerkstatt? „Wir üben, üben, üben – ab März geht’s wieder los – und dann stehen wir einmal im Jahr mit unserem Stück auf der Bühne: 12 Leute. Unten sitzt sogar der Bezirksbürgermeister bei Bulette und Kartoffelsalat. Wir spielen im Theater im Ernst-Hoppe-Haus in Kladow, da haben wir im Herbst Jubiläum gefeiert, uns gibt’s seit 15 Jahren. Ich sag‘ immer: Rein kommen die Leute umsonst – wer raus will, darf spenden. Was man können muss? Och, man sollte Zeit haben – und die haben Rentner selten! Man sollte Zwei-Stunden-Stücke gerne auswendig lernen – was bei 20, 30 Seiten einige Monate dauert. Man sollte keine Angst haben vor Publikum – die lachen auch mal. Und Enthusiasmus ist wichtig, Energie!“

Was gefällt in Kladow? „Die Ruhe. Wenn ich Trubel will, fahre ich mit dem BVG-Schiff nach Wannsee und weiter mit der S-Bahn.“

Und was vermissen Sie? „In Kladow? Nichts.“

Sie wollen auch mal? Nur Mut! Ihre Mail mit Foto an spandau@tagesspiegel.de

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