Termine

"Mehr als ein Koffer bleibt": Vortrag zum Abzug der Alliierten vor 25 Jahren

Veröffentlicht am 28.11.2019 von Boris Buchholz

29.11.2019 – 19:00 Uhr

Vortrag zum Abzug der Alliierten vor 25 Jahren. Es ist genau 25 Jahre her: Im September 1994 wurden die amerikanischen, britischen und französischen Truppen in Berlin offiziell verabschiedet. Fünfzig Jahre lang hatten die amerikanischen Streitkräfte das Leben im Südwesten geprägt – vom Panzer auf der Clayallee über Schießübungen in Lichterfelde bis hin zu den Sportanlangen in Düppel. Sichtbar wird die langandauernde amerikanische Präsenz noch heute durch die John-F.-Kennedy-Schule; andere Schulen wie die Wilma-Rudolph-Oberschule oder die Biesalski- und die Quentin-Blake-Schule sind in ehemalige Liegenschaften der US-Truppen gezogen. Dort, wo früher Soldaten stationiert waren, werden heute Akten archiviert und Bahnen geschwommen (Finckensteinallee). Gewohnt wird nicht nur auf ehemaligen Kasernen (zum Beispiel McNair-Barracks an der Goerzallee), sondern auch in den ehemaligen amerikanischen Siedlungen rund um die Taylorstraße oder den Dreipfuhlpark.

Am Freitag, 29. November, um 19 Uhr erinnert in der Schwartzschen Villa (Grundewaldstraße 55, barrierefrei) Bernd von Kostka, seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator im AlliiertenMuseum, an die Monate des Abzugs und geht den Spuren der Alliierten im Berliner Südwesten nach. Sein Vortrag hat den Titel „Mehr als ein Koffer bleibt“. So hieß auch die erste Ausstellung zum Abzug der Alliierten – 1994 hatte sie der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) im Outpost Theater an der Clayallee eröffnet. Vermutlich war der Eintritt damals frei – so ist auch beim Vortrag von Bernd von Kostka. – Text: Boris Buchholz

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