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Workshop: Nachnominierung der Waldsiedlung zum UNESCO-Welterbe

Veröffentlicht am 05.08.2021 von Boris Buchholz

11.08.2021 – 15:00 Uhr

Die Debatte dauert seit zehn Jahren an: Soll die Waldsiedlung Zehlendorf (alias Papageiensiedlung alias Bruno-Taut-Siedlung) für das UNESCO-Welterbe „Siedlungen der Berliner Moderne“ nachnominiert werden? Bezirk, Landesdenkmalamt und Senat wollen jetzt einen entsprechenden Antrag auf den Weg bringen. Am Mittwoch, 11. August, 15 Uhr, lädt das Bezirksamt zu einer digitalen Bürgerwerkstatt ein. Über den Stand des Verfahrens soll informiert, die Besonderheiten der Waldsiedlung sollen diskutiert und Fragen beantwortet werden. Zum Beispiel diese: Was erwartet Bewohnerinnen und Bewohner einer Welterbestätte? Werden dann Touristenströme zu erwarten sein?

„Bei einem Welterbe geht es um den globalen Wert für die gesamte Weltgemeinschaft und darum, diesen auch für künftige Generationen zu erhalten“, sagt Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (CDU). Auch die anderen Geprächspartner beim Workshop sind hochkarätig: Der Chef vom Landesdenkmalamt, Christoph Rauhut, wird ebenso dabei sein wie Dagmar Tille von der Obersten Denkmalschutzbehörde. Aus dem Bezirk nehmen Jörg Rüter von der Unteren Denkmalschutzbehörde und die Leiterin des Kulturamts, Brigitte Hausmann, teil. Aus erster Welterbe-Erfahrung berichtet Ben Buschfeld als Bewohner der Hufeisensiedlung.

Wer dabei sein möchte, meldet sich per E-Mail an welterbevorschlag@complangmbh.de an. Die Zugangsdaten werden dann rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn verschickt.