Kultur
"Licht Luft Scheiße": Unser Verhältnis zum Nicht-Humanen
Veröffentlicht am 15.08.2019 von Boris Buchholz
Das Botanische Museum Berlin und seine Partner trauen sich was: „Licht Luft Scheiße“ steht auf den Plakaten am Zaun des Botanischen Gartens. Das neue Ausstellungsprojekt mit dem Untertitel „Perspektiven auf Ökologie und Moderne“ reibt sich mit Denkmodellen und Praktiken aus dem letzten Jahrhundert sowie neuer Kunst an der Frage, wie ein anderes, alternatives Leben in der globalisierten Welt aussehen könnte. „Angesichts der fortgesetzten Zerstörung des Planeten muss unser Verhältnis zur Biosphäre und zum Nicht-Humanen grundsätzlich überdacht werden“, schreiben die Organisatoren: „Die ökologische Frage ist nicht neu.“
Der Blick auf Ressourcen, Biodiversität und Müll steht in der Ausstellung im Botanischen Museum im Vordergrund und wird den Methoden der Wissenschaft gegenübergestellt. Präsentiert werden Installationen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler: Die Arbeiten wurden zum Teil eigens für das Projekt neu entwickelt. Das Botanische Museum kooperiert bei diesem Gemeinschaftsprojekt mit der neuen Gesellschaft für bildende Kunst und der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten Kreuzberg.
Vom 16. August bis zum 27. Oktober ist die Ausstellung „Licht Luft Scheiße“ im Museum in der Königin-Luise-Straße 6-8 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 19 Uhr; Erwachsene zahlen 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Mehr Informationen: bgbm.org