Kurzmeldungen

Veröffentlicht am 10.04.2025 von Boris Buchholz

+++ Große Resonanz zu Obdachlosen-Aktion +++ Die Suche nach professioneller Hilfe, um Schuhe in Übergrößen für obdachlose Menschen zu beschaffen, war erfolgreich – und die Resonanz aus der Leserschaft enorm (herzlichen Dank!). Dutzende von Hilfsangeboten und Tipps gingen beim Checkpoint-Team und bei mir ein. Ein Angebot von „Schuhplus“ brachte laut der Projektleiterin Junia Greb-Georges den Durchbruch. Es sehe ganz danach aus, dass der Online-Schuhhändler Schuhe in den gewünschten Größen zur Verfügung stellen wird.

+++ Plätze in Gymnasien frei, Sekundarschulen haben zu viele Bewerber +++ In der jüngsten Sitzung des Schulausschusses legte das Bezirksamt die Zahlen vor: 1351 der jetzigen Sechstklässler hatten den Erstwunsch, nach den Sommerferien eines der 13 Gymnasien im Südwesten zu besuchen. Das sind fast 200 weniger als im Schuljahr zuvor. Gleichzeitig gibt es an den Gymnasien im kommenden Schuljahr 1438 freie Plätze. Anders ist es bei den Integrierten Sekundarschulen (ISS): Dort wird die Kapazität in den siebten Klassen von 936 um einhundert Erstwünsche überschritten (1030 Erstwünsche). Søren Grawert, der schulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Rathaus Zehlendorf, spricht von einem „Einbruch der Anmeldezahlen“ bei den Gymnasien. Er macht den Probeunterricht und die neuen Regeln des Senats für den mangelnden Zugangswunsch zu den Gymnasien verantwortlich.

+++ Erstwünsche: Welche Schulen besonders gefragt sind +++ Bei den Integrierten Sekundarschulen (ISS) sind die Wilma-Rudolph- (243 auf 156 Plätze), die Max-von-Laue- (177 auf 78) und die Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule (105 auf 68) am stärksten nachgefragt. Bei den Gymnasien sind es die Fichtenberg-Oberschule (173 auf 128 Plätze), das Schadow- (137 auf 96) und das Goethe-Gymnasium (130 auf 108). An einigen Schulen – Gymnasien wie ISS – fehlen nach den Erstwünschen bis zu vierzig Siebtklässler.

+++ Zwölf Jahre nach seiner Flucht: Zehlendorfer traf seine Familie in Syrien wieder +++ Die Nichten und Neffen von Hareth Almukdad sind jetzt junge Erwachsene: Als er Syrien vor zwölf Jahren verließ, waren sie Kinder; jetzt haben sie studiert, haben Familie – ihren Onkel kennen sie kaum. Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad ergriff Almukdad die Chance, wieder in seine erste Heimat zu reisen. „Ihre Akte wurde von allen Vorwürfen befreit, die das Assad-Regime gegen Sie erhoben hat“, erfuhr er bei der Einreise. Wie der Zehlendorfer die Situation in Syrien erlebte, berichtet er hier auf tagesspiegel.de.